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Haftungsrecht und Verkehrsrecht | 05.02.2021

Fototermin

Car-Sharing: Fototermin vor und nach der Fahrt

Fotos können im Streitfall helfen

Car-Sharing ist praktisch und geht schnell. Doch Zeit für ein paar Schnapp­schüsse nimmt man sich besser vorher und nachher. Die können im Streitfall um einen nicht verursachten Schaden helfen.

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Wer ein Car-Sharing-Auto übernimmt, überprüft es besser vor dem Losfahren rundum auf Schäden und dokumentiert den Zustand kurz mit der Handykamera. Das rät der Dresdner Rechtsanwalt Christian Janeczek aus der Arbeits­gemeinschaft Verkehrs­recht des Deutschen Anwalt­vereins (DAV).

Fotos können im Streitfall helfen

So kann vermieden werden, dass ein Schaden des Vorgängers unentdeckt bleibt und einem später zu Unrecht angelastet wird. Aber auch wenn der Vornutzer das Auto einwandfrei verlassen hat, könnten in der Zwischen­zeit bis zur neuen Vermietung ja Schäden entstanden sein.

„Fotos macht man besser auch nach dem Abstellen“, sagt Janeczek. So schließt man aus, dass einem der Nachfolger von ihm verursachte Schäden zurechnen kann oder solche geltend gemacht werden sollen, die Unbekannte in der Zwischen­zeit verursacht haben könnten.

Anbieter muss Mietern Schuld nachweisen

Zwar sei Car-Sharing rechtlich mit normalen Vermietungen vergleichbar, doch in der Regel fertigt man dabei kein Übergabe­protokoll an, das die Vorschäden für beide Parteien nachvollziehbar vor Ort dokumentiert. Da könnten im Streitfall solche Fotos oder auch Zeugen helfen „Grund­sätzlich liegt die Beweislast allerdings beim Anbieter, der muss beweisen können, dass ich den Schaden verursacht habe“, sagt Janeczek. Das sei in der Regel für diesen aber nur sehr schwer zu nach­zuweisen.

Im Einzelfall auch Darlegungslast möglich

Allerdings könnte nicht nur die Beweislast des Anbieters eine Rolle spielen, sondern im Einzelfall auch die sogenannte Darlegungs­last. Dann wird erwartet, dass Nutzer etwas beibringen können, das ihre Aussagen stützt. Das könnten dann beispiels­weise die Fotos und Zeugen­aussagen sein.

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Fachliche Beratung sinnvoll

Wer zu Unrecht vom Anbieter in Anspruch genommen werde, sollte die Forderung mit kurzen Worten zurück­weisen. „Zu lange Ausführungen können Schaden, da laienhafte Ausführungen schnell falsch verstanden werden können“, rät Janeczek. Bei Unsicherheit rät er zu anwaltlicher Hilfe oder Beratung durch eine Verbraucher­zentrale.

Quelle: dpa/DAWR/ab
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