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Arbeitsrecht | 11.03.2016

Bildschirm­brille

Computer­arbeits­platz: Arbeit­geber muss Kosten für spezielle Bildschirm­brille übernehmen

Arbeitgeber hat Kosten laut Arbeits­schutz­gesetz zu tragen

Wer im Job regelmäßig am Computer arbeitet und dafür eine spezielle Bildschirm­brille braucht, muss sie nicht selbst bezahlen. Die Kosten dafür übernimmt der Arbeitgeber. Das ergebe sich aus Paragraf drei des Arbeits­schutz­gesetzes. Eine Bildschirm­brille ist auf die besonderen Anforderungen bei der Arbeit am Computer abgestimmt.

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Betriebsarzt muss Bescheinigung ausstellen

Bei Fragen zum detaillierten Vorgehen wenden Arbeit­nehmer sich am besten an den Betriebs­arzt. Er muss bescheinigen, dass eine Brille für die Arbeit zwingend erforderlich ist. Mitarbeiter haben dabei aber keinen Anspruch auf besondere Brillen­gestelle oder Gläser und müssen sich mit der einfachsten Variante zufriedengeben. Außerdem gehört die Brille dann dem Arbeitgeber, und theoretisch kann er verlangen, dass sie am Arbeits­platz bleibt.

Aber nicht jeder Mitarbeiter bekommt eine Brille bezahlt

Der Arbeitgeber sei aber nicht dazu verpflichtet, jedem, der kurzsichtig ist und am Computer arbeitet, eine Brille zu bezahlen. Manchmal bekommen Mitarbeiter aber einen Zuschuss. Es lohnt sich deshalb durchaus zu fragen, wie in der Firma die Regelungen sind.

Quelle: dpa/DAWR/ab
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