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Steuerrecht | 02.12.2020

Weihnachts­feiern

Corona-Pandemie: Auch bei Online-Weihnachts­feier gelten Steuer­regeln

Zuwendungen des Arbeit­gebers bleiben bis zu einem Betrag von 110 Euro steuerfrei

Klassische Weihnachts­feiern in der Firma sind 2020 kaum möglich, deshalb gehen einige Betriebe neue Wege: Sie feiern virtuell. Aber auch dabei gilt: Es sind die steuer­rechtlichen Regeln zu beachten.

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Richtet die Firma für die Mitarbeiter eine Weihnachts­feier aus, müssen einige Regeln beachtet werden. „Das Steuerrecht gilt auch bei Online­partys“, erklärt Isabel Klocke vom Bund der Steuer­zahler. Andernfalls fällt für die Arbeit­nehmer Lohnsteuer an.

Zuwendungen nur bis zu einem Betrag von 110 Euro steuerfrei

Online-Weihnachts­feiern können durchaus aufwendig aus­gestaltet sein, vom Essens- und Getränke­paket, das Mitarbeitern nach Hause geliefert wird, über virtuelle Cocktailmix- oder Kochkurse bis hin zum gemeinsamen Onlinespiel, gibt es zahlreiche Angebote.

Zur Grundregel: Zuwendungen des Arbeit­gebers im Rahmen einer Betriebs­feier bleiben bis zu einem Betrag von 110 Euro je Mitarbeiter steuerfrei. Fällt die Feier üppiger aus, sind für den Teil, der die 110-Euro-Grenze übersteigt, Lohnsteuer und Sozial­versicherungs­beiträge beim Mitarbeiter abzurechnen. Denn dann gilt die Weihnachts­feier als sogenannter geldwerter Vorteil.

Alternativ: Firma kann höheren Aufwand pauschal versteuern

Alternativ kann die Firma den höheren Aufwand pauschal versteuern. Soll dies vermieden werden, sollten bereits bei Planung der Feier die Kosten pro Mitarbeiter im Auge behalten werden. Dabei sind auch Geschenke, die die Mitarbeiter im Rahmen der Weihnachts­feier erhalten, in den Freibetrag von 110 Euro einzurechnen.

Weitere Voraussetzungen

An der Feier müssen alle Arbeit­nehmer der Firma oder Abteilung teilnehmen dürfen und prinzipiell sind nicht mehr als zwei Veranstaltungen im Jahr steuerfrei. „Diese Regel gilt auch in der Corona-Krise“, sagt Klocke. Das bedeutet, die Weihnachts­feier kann nicht einfach ins kommende Jahr verschoben und dann 2021 dreimal gefeiert werden. Feiert die Firma öfter als zweimal im Jahr, sind die weiteren Feste prinzipiell voll steuer­pflichtig - ohne Freibetrag.

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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