wichtiger technischer Hinweis:
Sie sehen diese Hinweismeldung, weil Sie entweder die Darstellung von Cascading Style Sheets (CSS) in Ihrem Browser unterbunden haben, Ihr Browser nicht vollstndig mit dem Standard HTML 5 kompatibel ist oder ihr Browsercache die Stylesheet-Angaben 'verschluckt' hat. Lesen Sie mehr zu diesem Thema und weitere Informationen zum Design dieser Homepage unter folgender Adresse:   ->  weitere Hinweise und Informationen
Suche
Anwalt gesucht?
Anwalt gefunden!
Sie haben ein rechtliches Problem? Eine individuelle Rechtsfrage? Streit mit dem Nachbarn, Chef oder Ämtern?Gehen Sie auf Nummer sicher und holen Sie sich den fachkundigen Rat eines Rechtsanwalts.Hier im Deutschen Anwaltsregister finden Sie immer den passenden Rechtsanwalt in Ihrer Nähe.Nutzen Síe Ihr Recht!

Arbeitsrecht | 29.04.2021

Kündigungs­schutz

Corona-Pandemie: Auch für Minijobber gilt Kündigungs­schutz

Diese Regelungen für Kündigungen gelten auch für Minijobber

Auch Minijobber können während der Corona-Pandemie nicht einfach von ihrem Arbeitgeber vor die Tür gesetzt werden. Die Minijob-Zentrale erklärt, welche Regeln für Kündigungen gelten.

Werbung

Die Corona-Pandemie stellt viele Betriebe weiter vor große Heraus­forderungen. Trotz der besonderen Umstände können Arbeitgeber ihren Minijobbern aber nicht einfach fristlos kündigen. Das erklärt die Minijob-Zentrale der Deutschen Renten­versicherung in ihrem Blog. Für Minijobber gelte das gleiche Arbeits­recht wie für vollzeit­beschäftigte Arbeit­nehmer, so die Minijob-Experten.

Das heißt

Auch die Arbeits­verhältnisse von Minijobbern fallen unter das Kündigungs­schutz­gesetz, wenn bestimmte Voraus­setzungen erfüllt sind.

Eine ordentliche Kündigung ist den Infos zufolge nur unter Einhaltung der gesetzlichen oder der vereinbarten Kündigungs­frist ausschließlich mit Angabe einer Begründung zulässig.

Kündigungsschutzgesetz ist an Voraussetzungen geknüpft

Das Kündigungs­schutz­gesetz gilt aber nur unter bestimmten Voraus­setzungen: So müssen mehr als 10 Arbeit­nehmer bei einem Arbeitgeber beschäftigt sein. Der gesetzliche Kündigungs­schutz greift zudem nur, wenn ein Minijobber seit mindestens sechs Monaten durchgängig bei einem Betrieb gearbeitet hat.

Die gesetzliche Kündigungs­frist beträgt dann auch für Minijobber in der Regel vier Wochen. Die Länge der Kündigungs­frist hängt dabei aber von der Dauer des Minijobs ab. Nach fünf Jahren bei einem Betrieb beträgt sie etwa zwei Monate, nach acht Jahren verlängert sie sich auf drei Monate. Im Tarif­vertrag könne aber auch für Minijobber eine vom Gesetz abweichende längere oder kürzere Kündigungs­frist vereinbart werden.

Nur schriftliche Kündigung ist rechtswirksam

Rechtswirksam ist eine Kündigung nur dann, wenn sie sozial gerechtfertigt ist. Sie muss demnach aus Gründen erfolgen, die in der Person oder in dem Verhalten des Minijobbers liegen. Oder sie muss aus dringenden betrieblichen Erfordernissen erfolgen, die einer Fortsetzung des Arbeits­verhältnisses des Minijobbers entgegen­stehen. Die Kündigung muss immer schriftlich erfolgen.

Ist eine Kündigung nicht rechtswirksam, können Minijobber innerhalb von drei Wochen nach Erhalt der Kündigung Kündigungs­schutz­klage erheben.

Werbung

Quelle: dpa/DAWR/ab
BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertung: keine Bitte bewerten Sie diesen Artikel.0/0/5/0





       Sie sind Anwalt?! Werden Sie ein Teil vom Deutschen Anwaltsregister (DAWR) und stellen Sie sich und Ihre Kanzlei ausführlich vor!Profitieren Sie von der großen Reichweite des DAWR und seiner Partnerportale.Klicken Sie hier und nutzen Sie jetzt Ihre Gelegenheit
auf mehr Mandate aus dem Internet!

#8236

URL dieses Artikels: https://www.dawr/d8236
 für RechtsanwälteEin Kanzleiprofil beim DAWR kann auch Ihnen helfen!