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Arbeitsrecht | 10.06.2021

Urlaub

Corona-Pandemie: Darf ich meinen Urlaub ins nächste Jahr verschieben?

Urlaubstage für das nächste Jahr aufsparen - nur die Ausnahme

Vielleicht ist die Traumreise noch immer nicht möglich, vielleicht möchte man den eigenen Impfschutz abwarten: Kann man während der Pandemie Urlaubstage für das nächste Jahr aufsparen?

Auch im zweiten Jahr der Corona-Pandemie sind Urlaubs­reisen häufig nur mit Einschränkungen möglich. Da liegt es nahe, Urlaubstage für eine lange Reise im nächsten Jahr zu sammeln. Urlaub ist aber in der Regel nicht ins nächste Jahr übertragbar.

Urlaub muss im jeweiligen laufenden Kalenderjahr genommen werden

Ihren gesetzlichen Urlaubs­anspruch müssen Beschäftigte grund­sätzlich im jeweiligen laufenden Kalender­jahr nehmen, heißt es in dem Beitrag. Rest­urlaubstage am Ende des Jahres lassen sich nur in Ausnahme­fällen übertragen. Das sei dann der Fall, wenn dringende betrieb­liche oder persönliche Gründe eine Über­tragung recht­fertigen. So ist es im Bundes­urlaubs­gesetz festgelegt.

Die Ausnahmen

Denkbar ist, dass ein Betrieb während der Pandemie so viele Aufträge hat, dass den Beschäftigen kein Urlaub gewährt werden kann. Allein die Tatsache, dass Beschäftigte eine Reise nicht wie geplant antreten können, ist laut Bund-Verlag dagegen kein Grund, den Urlaub erst im nächsten Jahr geltend zu machen.

Keine Wahl zwischen Urlaub oder Entgelt

Genauso wenig können sich Beschäftigte ihren Urlaub einfach ausbezahlen lassen. Urlaub soll grund­sätzlich der Erholung dienen, Beschäftigte können laut Bund-Verlag nicht frei zwischen Urlaub oder Entgelt wählen. Sollte sich der Arbeitgeber auf den Wunsch einlassen, bleibt der Urlaubs­anspruch rein rechtlich gesehen sogar bestehen. Eine Auszahlung erfülle den gesetzlich vorgeschriebenen Urlaubs­anspruch nicht.

Quelle: dpa/DAWR/ab
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