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Verbraucherrecht und Vertragsrecht | 24.11.2021

Abibälle

Corona-Pandemie: Das ist bei der Planung von Abibällen jetzt wichtig

Was Abiturienten jetzt wissen müssen

Das Abi ist geschafft, der Abiball naht: Schülerinnen und Schüler organisieren die Party oft in Eigenregie. Doch unter Corona-Bedingungen sollten einige Punkte beim Vertrags­schluss beachtet werden.

Für Gymnasiastinnen und Gymnasiasten ist er wohl einer der Höhepunkte am Ende der Schullauf­bahn: der Abiball. Doch die jüngsten Abschluss­jahrgänge hatten es mit der Vorbereitung und Durchführung schwer. Worauf Schüler bei der Planung fürs kommende Jahr unbedingt achten sollten.

Verschiedene Angebote einholen

Bevor der Abiball starten kann, müssen sich Schülerinnen und Schüler mit einem Veranstalter über die Durchführung ihres Abiballs einig sein. Am besten wurden vorab Erfahrungen ehemaliger Abiturientinnen und Abiturienten erfragt und verschiedene Angebote eingeholt. Zu diesem Zeitpunkt sollte bereits die verbindliche Teilnehmer­zahl feststellen, außerdem die Kosten pro Eintritts­karte.

Irina Krüger, Juristin bei der Verbraucher­zentrale Berlin, rät Schülerinnen und Schülern von Verträgen ab, die sie selbst zu Veranstaltern machen. Das ist etwa dann der Fall, wenn einer oder mehrere von ihnen namentlich als Veranstalter aufgeführt werden. Andernfalls hafteten diese persönlich für alles - zum Beispiel auch dann, wenn während der Veranstaltung jemand stürzt und sich ernsthaft verletzt.

Verträge vor Abschluss genau mit Lehrern und Eltern prüfen

Außerdem sollte der Veranstalter das Risiko nicht verkaufter Karten tragen, sagt Krüger. Auch ein kostenfreies Rücktritts­recht müsse im Vertrag verankert sein. Es sollten auch alle zu erbringenden Leistungen - etwa Speisen, Getränke und Zusatz­leistungen - schriftlich festgehalten werden. Verträge, bei denen schon mehr als zwölf Monate vor Veranstaltungs­beginn 20 oder 25 Prozent der Gesamtsumme zu zahlen ist, sollten nicht akzeptiert werden.

Grund­sätzlich rät Krüger Schülerinnen und Schülern, den Vertrag nie sofort zu unter­zeichnen. Besser sei es, diesen vorab mit Lehrern oder Eltern zu besprechen, so die Juristin.

Ändern sich die Corona-Regeln, kann der Ball abgesagt werden

Wenn der Vertrag unter­zeichnet ist, die Veranstaltung aufgrund von behördlichen Anordnungen wegen der Corona-Pandemie aber nicht stattfinden kann, kann der Ball in Absprache mit dem Veranstalter verschoben oder abgesagt werden.

Fällt der Ball aus, müssten nur vertraglich vereinbarte Leistungen bezahlt werden, die der Veranstalter tatsächlich erbracht habe, sagt Krüger. Dazu zählt zum Beispiel die Einrichtung eines Online-Ticket-Shops. Weigere sich der Veranstalter, bei einer durch die Behörden veranlassten Absage Geld zu erstatten, bleibe nur der Rechtsweg.

Quelle: dpa/DAWR/ab
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