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Arbeitsrecht | 19.11.2020

Urlaub

Corona-Pandemie: Genehmigten Urlaub kann man nicht aufsparen

Urlaubs­anspruch endet zum dem 31. März des Folgejahres

In Corona-Zeiten durch­arbeiten, schon verplante Urlaubstage ansammeln und im neuen Jahr für eine spannende Reise einsetzen: Ein solcher Plan wird für Arbeit­nehmer in der Regel nicht aufgehen. Warum?

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Ist Urlaub einmal genehmigt worden, können Arbeit­nehmer die verplanten Tage nicht einfach wieder zurück­geben. Dafür ist immer ein Absprache mit dem Arbeitgeber nötig. Darauf weist die Schleswig-Holsteinische Rechts­anwalts­kammer hin.

Urlaub kann nicht aufgespart werden

Wer also wegen der Corona-Pandemie bis zum Jahresende am liebsten auf freie Tage verzichten würde, um diese dann im Jahr 2021 womöglich wieder für eine Reise einsetzen zu können, hat schlechte Karten.

Urlaub muss bis zum 31. März des Folgejahres genommen werden

Das Bundes­urlaubs­gesetz besagt, dass der Urlaubs­anspruch grund­sätzlich am Jahresende oder allerspätestens am 31. März des Folgejahres verfällt. Der Arbeitgeber muss Arbeit­nehmer aber jeweils darauf hinweisen, wenn Urlaubs­tagen zu verfallen drohen.

Stichtag 31. März gilt auch für noch nicht beantragten Urlaub

Selbst Urlaub, der zum Beispiel aus dringenden betrieblichen Gründen gar nicht erst beantragt werden konnte, muss bis zum 31. März des Folgejahres genommen werden, erklärt die Rechts­anwalts­kammer. Zu solchen dringenden betrieblichen Gründen könnte etwa zählen, dass ungewöhnlich hohe Fehlzeiten im Unternehmen vorliegen. Bei Krankheit kann sich der Über­tragungs­zeitraum auf 15 Monate verlängern.

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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