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Arbeitsrecht und Verbraucherrecht | 17.12.2020

Weihnachten im Lockdown

Corona-Pandemie: Im Lockdown die Weihnachts­tage richtig vorbereiten

Die wichtigsten Infos im Überblick

So still wie absehbar dieses Jahr war Weihnachten wohl lange nicht mehr. Zugleich aber war es zuletzt wohl selten so stressig, zum Beispiel für Groß- und Patchwork­familien. Was müssen Sie nun wissen?

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Wen darf ich wann besuchen? Bekomme ich meine Weihnachts­einkäufe noch hin? Was ist mit der Arbeit, wenn die Kinder zu Hause sind? Der neue Lockdown bringt viele Fragen auf - besonders vor dem Hintergrund, dass die Weihnachts­tage fast unmittelbar vor der Tür stehen.

Verbraucher und der Lockdown

Gutschein als Geschenk: Zu Weihnachten dürften diesmal noch mehr Gutscheine als sonst auf den Gaben­tischen landen. Gut zu wissen ist dabei, dass Gutscheine von Händlern eine Verjährungs­frist von drei Jahren haben - auch dann, wenn keine Frist vermerkt ist, erklärt die Verbraucher­zentrale Nordrhein-Westfalen. Läuft der Gutschein ab, müssen Händler ihn nicht mehr einlösen, aber nach Ansicht der Verbraucher­schützer das Geld abzüglich ihres entgangenen Gewinns erstatten. Anders ist es bei Gutscheinen mit festem Termin wie für Theater­besuche: Wird er zu dem Datum nicht eingelöst, verfällt er.

Umtausch muss warten: Ungeliebte Weihnachts­geschenke lassen sich direkt nach dem Fest in den Läden nicht umtauschen, denn Kunden müssen warten, bis sie wieder öffnen dürfen. Zwar sind Händler bei einwand­freier Ware nicht generell zum Umtausch verpflichtet. „Viele Unternehmen sind aber kulant und lassen sich auf einen Umtausch ein“, sagt Stefan Hertel vom Handels­verband Deutschland (HDE).

Vorsicht beim Online­shopping: Im Lockdown dürften viele Menschen mehr denn je über das Internet einkaufen - und dort auch mit größerer Wahrscheinlichkeit auf betrügerische Angebote stoßen. Die Verbraucher­zentrale und das Landes­kriminalamt Rheinland-Pfalz warnen vor unseriösen Shops, die billigst produzierte Ware verschicken, in aller Regel aus dem Ausland heraus operieren und auch auf bekannten Online­markt­plätzen aktiv sind. Nach einem Impressum auf der Website suche man bei diesen schwarzen Schafen vergebens. Auf ein solches mit Angabe einer geografischen und einer E-Mail-Adresse sollten Verbraucher achten und die Kontakt­möglichkeiten kontrollieren.

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Termine vereinbaren: Nicht alles ist im Lockdown geschlossen

Fahrrad­werkstätten etwa sind geöffnet, das gilt auch für manche anderen Dienst­leister. Kunden sollten aber Termine vereinbaren, rät die Zweirad-Einkaufs-Gemeinschaft (ZEG). So müssen sie nicht zu lange vor dem Geschäft warten, auch die Werkstatt kann besser planen.

Weihnachts­baum kaufen: Die Verkaufs­stellen für Christ­bäume sind vom Lockdown nicht betroffen. Laut dem Verband natürlicher Weihnachts­baum können die Bäume - sofern es keine regional abweichenden Änderungen gibt - weiterhin an Verkaufs­ständen oder vor Hofläden gekauft werden. Ebenfalls können Christ­bäume auch weiterhin selbst geschlagen werden.

Arbeit und Kinderbetreuung

Not­betreuung und Sonder­urlaub: In Schulen und Kinder­tages­stätten ist eine Not­betreuung vorgesehen. Wie die genau aussieht, ist von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. Auch zu einem angekündigten Sonder­urlaub für Eltern sind bisher noch keine Details bekannt. Viele Eltern müssen daher in Absprache mit dem Arbeitgeber andere Lösungen finden, erklärt der Rechtsanwalt und Arbeits­rechtler Alexander Bredereck. Dazu zählen zum Beispiel unbezahlten oder bezahlten Urlaub zu nehmen, im Homeoffice zu arbeiten oder Über­stunden abzubauen.

Ent­schädigung bei Verdienst­ausfall: Wer zu Hause bei den Kindern ist, kann oft nicht arbeiten und bekommt dann je nach Regelung vom Arbeitgeber unter Umständen keinen Lohn oder Gehalt. Ausgleichen soll das nun eine Regelung im Infektions­schutz­gesetz, die in solchen Fällen eine Ent­schädigung verspricht. Voraussetzung ist aber, dass ein Kind nicht älter als zwölf Jahre ist und es sonst keine zumutbare Betreuungs­möglichkeit gibt. Was das genau bedeutet, ist in vielen Fällen jedoch noch ungeklärt, sagt Rechtsanwalt Bredereck.

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Reisen zu Weihnachten

Ziemlich leere Autobahnen: Vor, zu und nach Weihnachten dürften Staus auf den deutschen Fern­straßen die Ausnahme bleiben - so lautet die Prognose der Automobil­clubs ADAC und ACE. Höchstens am 23. Dezember drohe etwas Pendel­verkehr. Auch in den Innen­städten dürfte es deutlich entspannter zugehen: Aufgrund des Lockdowns fallen die Last-Minute-Geschenke­einkäufer und Besucher von Weihnachts­märkten weg.

Sicher Bahnfahren: Die Deutsche Bahn will rund um die Feiertage Sonderzüge einsetzen, um die Passagiere auf mehr Verbindungen zu verteilen und das Reisen möglichst ungefährlich zu gestalten. Bahn­reisende können aber auch selbst etwas dafür tun - zum Beispiel, indem sie mit Hilfe der Auslastungs­anzeige auf der Bahn-Webseite gezielt auf eher leere Züge ausweichen, Stoßzeiten meiden, einen Sitzplatz reservieren und vielleicht in die Erste Klasse wechseln. Und es gilt in den Zügen: konsequent die Masken­pflicht befolgen.

Familienfeiern und -besuche

Selbst­isolation schützt: Wer Familien­mitglieder an Weihnachten schützen will, sollte sich vor dem Fest für einige Zeit selbst isolieren. Dabei gilt: Besser wenig als gar nichts, erklärt der Infektiologe Prof. Clemens Wendtner. Jeder Tag mehr bringe mehr Sicherheit und senke das Ansteckungs­risiko. Wendtner rät außerdem, vor der Abfahrt zur Verwandt­schaft in sich hinein zu hören: Husten, erhöhte Temperatur, Kopfweh, Durchfall und Probleme beim Riechen und Schmecken sind Warnsignale. Wer sich krank fühlt, sollte darauf verzichten, andere Menschen zu besuchen und einem Risiko auszusetzen.

Heimbesuch nur mit Anmeldung: Trotz konstant hoher Fallzahlen und des neuen Lockdowns können Besuche zu Weihnachten in Pflege­heimen möglich sein. „Ich würde grund­sätzlich davon ausgehen, dass alle versuchen, das zu realisieren, was möglich ist“, sagt Manfred Carrier von der Diakonie. Je nach Heim und Region kann das aber ganz unterschiedlich aussehen - und bei weiter steigenden Fallzahlen sind auch stärkere Einschränkungen und Schließungen möglich. Besucher sollten sich vorab informieren - und nicht spontan und un­angekündigt vor der Tür stehen.

Quelle: dpa/DAWR/ab
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