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Steuerrecht | 25.08.2021

Einkommen­steuer­erklärung

Coronakrise: Müssen Kurz­arbeiter mit Steuernach­zahlungen rechnen?

Was Sie dazu wissen müssen

Wer Kurz­arbeiter­geld erhalten hat, muss unter Umständen eine Steuer­erklärung abgeben. In bestimmten Fällen kann es dann sogar zu einer Steuernach­zahlung kommen.

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Wegen der Corona-Krise waren viele Beschäftigte im vergangenen Jahr in Kurzarbeit. Wer 410 Euro Kurz­arbeiter­geld in einem Jahr erhalten hat, ist dazu verpflichtet, eine Steuer­erklärung abzugeben, informiert der Lohnsteuer­hilfe­verein Vereinigte Lohnsteuer­hilfe (VLH).

Wenn der Arbeitgeber zu wenig Lohnsteuer abführt

Das Kurz­arbeiter­geld ist zwar steuerfrei, Betroffene müssen es in der Steuer­erklärung aber angeben. In bestimmten Fällen kann dann eine Steuernach­zahlung entstehen - häufig bei Arbeit­nehmern, die das gesamte Jahr über 50 Prozent Kurz­arbeiter­geld erhalten haben.

Wer monatlich nur zur Hälfte gearbeitet hat, muss laut VLH in der Regel mit einer Steuernach­zahlung rechnen. Der Arbeitgeber habe im Laufe des Jahres dann meist zu wenig Lohnsteuern abgeführt. Manche Kurz­arbeiter können aber auch eine Steuer­erstattung erhalten - etwa wenn die Firma drei Monate komplett geschlossen war.

Fiskus berücksichtigt Kurzarbeitergeld bei der Steuersatz-Berechnung

Obwohl Kurz­arbeiter­geld steuerfrei ist, berücksichtigt der Fiskus solche staatlichen Lohnersatz­leistungen bei der Berechnung des individuellen Steuer­satzes. Er addiert das Kurz­arbeiter­geld zum zu ver­steuernden Einkommen hinzu und ermittelt daraus den Steuersatz.

So kann der höhere Steuersatz, der nur auf das zu ver­steuernde Einkommen angewandt wird, dazu führen, dass der Fiskus möglicher­weise eine Nach­forderung stellt. Der Steuer­anspruch fällt dann höher aus als ohne Kurz­arbeiter­geld. Auch gemeinsam veranlagte Ehepaare kann dies betreffen, wenn nur einer Lohnersatz­leistungen bezogen hat.

Betroffene Ehepaare können die Steuer­erklärung 2020 getrennt abgeben und sich für eine Einzel­veranlagung entscheiden. Dadurch ginge laut VLH zwar der Splitting­vorteil verloren, dennoch könne sich die Ent­scheidung finanziell auszahlen.

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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