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Arbeitsrecht | 25.02.2016

Kündigung

„Dann bin ich eben krank!“ - Androhung des Blaumachens reicht für fristlose Kündigung

Mitarbeiter sollten ihren Ärger nicht gegenüber dem Chef äußern

Mitarbeiter sollten ihrem Vor­gesetzten nie ein Blaumachen androhen, wenn sie einen Urlaubs­antrag nicht genehmigt bekommen.

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Androhung des Blaumachens ist eine Verletzung der arbeitsrechtlichen Pflichten

Manchem rutscht im Ärger dem Chef gegenüber zwar ein Satz wie „Dann bin ich eben krank!“ heraus, wenn er trotz wichtiger Termine nicht freibekommt. Doch das ist ein Grund für eine fristlose Kündigung. Mitarbeiter, die sich so äußern, versuchten etwas zu erpressen, auf das sie keinen Anspruch haben. Schon die Androhung des Blaumachens ist eine schwere Verletzung der arbeits­vertraglichen Pflichten, die kein Arbeitgeber hinnehmen muss.

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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