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Arbeitsrecht | 20.01.2020

Musik

Dauer­beschallung am Arbeits­platz: Muss man laute Musik am Arbeits­platz hinnehmen?

Keine Chance bei verkaufs­fördernder Musik

Sobald die Chart-Hitliste durch ist, geht's wieder von vorne los: Wer sich am Arbeits­platz dauerhaft mit Musik beschallen lassen muss, braucht starke Nerven. Kann man sich dagegen wehren?

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Die Kollegen verbinden jeden Morgen das Smartphone mit der Bluetooth-Box und drücken auf Play: Mit Musik geht ihnen die Arbeit einfach leichter von der Hand. Und auch die Verkäuferin im Supermarkt muss während ihrer Schicht das Radio im Hintergrund erdulden. Können Arbeit­nehmer sich gegen diese Art der Dauer­beschallung am Arbeits­platz wehren?

Arbeitsplatz ist nicht gleich Arbeitsplatz

„Formal genommen muss man hier die Dinge ein bisschen auseinander­nehmen“, sagt Johannes Schipp, Fachanwalt für Arbeits­recht in Gütersloh. „Wenn man im Kaufhaus arbeitet, gilt die Musik als verkaufs­förderndes Mittel. Da haben Arbeit­nehmer eher keine Chancen, sich zu wehren.“

Man kann sich wehren

Die laute Musik am Nachbar­arbeits­platz des Kollegen stehe aber nicht im direkten Zusammenhang mit der beruflichen Tätigkeit. Mitarbeiter können dagegen vorgehen. In Betrieben, in denen es einen Betriebsrat gibt, kann das Problem eine Frage der Ordnung des Betriebs sein. Der Betriebsrat darf dann mit­bestimmen, inwieweit es zulässig ist, dass Mitarbeiter etwa in der Produktion ihre Musik laufen lassen.

Wichtig: Gegenseitige Rücksichtnahme

In Paragraf 241 Absatz 2 des Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) sei zudem ein allgemeiner Grundsatz festgelegt, der besagt, dass man auf seine Mitmenschen Rücksicht nehmen muss. „Daraus könnte man unter Umständen etwas herleiten, die Rechtsprechung ist aber relativ dünn“, so der Fachanwalt.

Dünne Rechtsprechung macht es Klägern schwer

Die Frage sei auch immer dann besonders relevant, wenn es um den Gesundheits­schutz geht. Die festgelegte Lärmgrenze knackt derartige Musik am Arbeits­platz aber selten. „Dann wird es für Arbeit­nehmer häufig sehr schwierig, gegen die Beschallung vorzugehen“, sagt Rechtsanwalt Johannes Schipp.

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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