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Mietrecht | 12.05.2021

Barriere­freie Wohnung

Der behinderten­gerechte Umbau der Mietwohnung

Zustimmung des Vermieters erforderlich

Einen Anspruch auf eine Modernisierung durch den Vermieter hat ein Mieter nicht. Auch nicht auf einen barriere­freien Umbau. Allerdings können Mieter die Arbeiten auch selbst vornehmen.

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Mieter haben keinen generellen Anspruch auf eine Barriere­freie Wohnung. Wollen sie Hindernisse beseitigen, müssen sie ihren Vermieter um Zustimmung bitten, erklärt der Deutsche Mieterbund (DMB). Dieser muss den baulichen Veränderungen aber in der Regel zustimmen.

Berechtigtes Interesse am Umbau als Voraussetzung

Voraussetzung ist, dass Mieter ein berechtigtes Interesse am Umbau haben, weil sie selbst behindert sind oder er mit behinderten Angehörigen oder einem behinderten Lebens­gefährten zusammen­wohnt.

Mögliche Baumaßn­ahmen sind: die Verbreiterung von Türen, ein behinderten­gerechtes Bad, Schwellen abbauen oder Notruf­einrichtungen installieren.

Zustimmungsversagung des Vermieters

Verweigern können Vermieter die Zustimmung nur, wenn ihr Interesse an einem un­veränderten Zustand der Wohnung schwerer wiegt als die Mieter­interessen. Bei der Interessen­abwägung kann zum Beispiel Art, Dauer und Schwere der Behinderung entscheidend sein. Auch der Umfang der baulichen Maßnahme, die Dauer der Bauzeit, die Möglichkeit des Rückbaus oder Baurechts­fragen spielen eine Rolle.

Ohne Sicherheitsleistung keine Zustimmungspflicht des Vermieters

Der Vermieter darf seine Zustimmung davon abhängig machen, dass der Mieter eine angemessene zusätzliche Sicherheit leistet. Zusätzliche Sicherheit bedeutet, eine Sicherheit neben der normalen Mietkaution in Höhe von drei Monat­smieten. Angemessen bedeutet nach Angaben des Deutschen Mieter­bundes, die Sicherheit soll so hoch sein, dass der Vermieter einen möglichen Rückbau bei Beendigung des Miet­verhältnisses damit finanzieren kann.

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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