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Wettbewerbsrecht | 21.12.2017

WarnWetter-App

Deutscher Wetter­dienst setzt Urteil um: Vollversion der DWD-WarnWetter-App jetzt kosten­pflichtig

Vollversion der WarnWetter-App kostet jetzt 1,99 Euro

Weil ein privater Anbieter gegen die kostenlose Wetter-App des Deutschen Wetter­dienstes geklagt hat, muss der DWD für einige Funktionen nun Geld verlangen. Mit der Einführung der Version 1.8 kostet die Vollversion der WarnWetter-App 1,99 Euro.

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Der Deutsche Wetter­dienst (DWD) schränkt die kostenlos ver­fügbaren Funktionen seiner App WarnWetter ein. Die Vollversion kostet mit der neuen App-Version 1.8 nun 1,99 Euro für Android- und iOS-Geräte. Nutzer können die erweiterten Funktionen per In-App-Kauf freischalten oder künftig eine deutlich eingeschränkte Ausgabe der App verwenden.

Funktionsumfang der Vollversion

Zum Funktions­umfang der Vollversion gehören das Nieder­schlags­radar mit Blitzdaten, aktuelle Satelliten­bilder und Informationen zu tatsächlichen und gefühlten Temperaturen mit aktuellen UV-Daten. Wer den Kurs von Gewitter­zellen prognostiziert haben will, erhält außerdem die aktuellen orts­bezogenen Vorhersage­modelle.

App darf in ihrer bisherigen Form nicht weiter kostenlos betrieben werden

Anlass für die Einschränkungen ist ein Urteil des Land­gerichts Bonn (Landgericht Bonn, Urteil vom 15.11.2017, Az. 16 O 21/16), das ein privater Wetter­dienst erwirkt hat. Demnach ist es dem DWD untersagt, die App in ihrer bisherigen Form kostenlos weiter zu betreiben. Nach Ansicht des Gerichts ist eine kostenlose Wetter­information über rein amtliche Warnungen hinaus ein Verstoß gegen das Wettbewerbs­recht.

Einige Wetterdaten bleiben kostenlos

Das Urteil und seine Folgen bedeuten aber nicht, dass die WarnWetter-App für Nichtzahler unbrauchbar wird. Viele hilfreiche Wetterdaten bleiben kostenlos verfügbar. Dazu gehören Warnlagen bis auf Gemeinde­ebene oder einstellbare Alarme bei Wetter­ereignissen. Nutzer können sich außerdem Orte einstellen, für die sie Warnungen erhalten wollen.

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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