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Steuerrecht | 13.02.2020

Steuer­erklärung

Die Steuer­erklärung für Studenten

Auch für Studierende kann sich eine Steuer­erklärung sinnvoll sein

Bestimmte Kosten einer Weiter­bildung können Arbeitgeber auf den Arbeit­nehmer umlegen. Das regeln die Parteien in einer Rück­zahlungs­klausel. Die kann jedoch unter Umständen unwirksam sein.

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Wer schon im Studium gewisse Einnahmen hat, kann von der Abgabe einer Steuer­erklärung profitieren. Damit sich das Erstellen lohnt, sind zwei Dinge wichtig: Die steuer­pflichtigen Einnahmen müssen über dem Grundfrei­betrag von derzeit 9408 Euro liegen. Und die Ausgaben für das Studium müssen belegbar sein, wie Isabel Klocke vom Bund der Steuer­zahler erklärt.

Auswirken können sich zum Beispiel die Kosten für den Fahrtweg zur Uni, für Fach­literatur, Computer, ein Praktikum oder Auslands­semester sowie das Binden der Abschluss- oder Semin­ararbeit. Die Bundes­finanz­verwaltung führt auch Unterkunfts­kosten und Mehr­aufwendungen für Verpflegung bei aus­wärtiger Unter­bringung an.

Im Erststudium Sonderausgaben absetzen

Bestimmte Kosten für das Studium können Studenten als Sonder­ausgaben steuerlich absetzen - bis zu 6000 Euro pro Jahr. Angerechnet werden sie aber nur, wenn in diesem Jahr Steuern gezahlt werden. Haben Studenten geringe Einnahmen, verfallen die Aufwendungen: Die Steuer­erstattung kann nicht höher sein als die gezahlten Steuern. Eingetragen werden die Posten in der Anlage Sonder­ausgaben unter der Über­schrift Berufs­ausbildungs­kosten.

Wer in Vollzeit studiert, kann nach Angaben der Bundes­finanz­verwaltung zudem als Werbungs­kosten eine Entfernungs­pauschale für den Weg zwischen Wohnung und Bildungs­einrichtung geltend machen. Dafür sind die Zeilen 31 bis 38 der Anlage N auszufüllen.

Im dualen oder Masterstudium Verluste vortragen

Wer dual studiert oder schon vor dem Studium eine Berufsaus­bildung abgeschlossen hat, darf dagegen Werbungs­kosten geltend machen. Eine entsprechende Vorgabe im Einkommen­steuer­gesetz hat das Bundes­verfassungs­gericht (BVerfG) bestätigt. Auch für viele Master­studenten gilt diese Regelung. Der Vorteil: So können Studenten die Ausbildungs­kosten in voller Höhe geltend machen. Außerdem können diese sich durch den sogenannten Verlust­vortrag auch Jahre später auswirken, wenn das erste Mal Steuern anfallen.

Unter welchen genauen Voraus­setzungen Kosten während des Master­studiums abgesetzt werden können, ist aber noch nicht abschließend geklärt. Der Bund der Steuer­zahler empfiehlt, die Ausgaben dafür in der Einkommen­steuer­erklärung anzugeben. Der richtige Ort dafür ist Anlage N.

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Wichtig: Ausgaben müssen auf Nachfrage belegt werden

Die Ausgaben müssen Studenten belegen können, wenn das Finanzamt nachfragt, erklärt Isabel Klocke vom Bund der Steuer­zahler. Dafür sollten sie etwa Rechnungen, Quittungen oder Konto­auszüge sammeln. Selbst erstellte Belege erkenne das Finanzamt erfahrungs­gemäß besonders bei hohen Summen nicht an, so die Steuer­expertin.

Quelle: dpa/DAWR/ab
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