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Arbeitsrecht | 18.03.2020

Homeoffice oder Mobile Office

Die Unterschiede zwischen Homeoffice und Mobile Office

Welche Regeln gelten

Wenn man nicht an seinem festen Arbeits­platz arbeitet, dann ist man im Homeoffice - oder? Ganz so einfach ist es nicht. Doch was unter­scheidet Telearbeit, Homeoffice und mobile Arbeit eigentlich?

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Aufgrund des neuartigen Coronavirus arbeiten derzeit viele Berufstätige nicht an ihrem üblichen Arbeits­platz. Das heißt aber nicht automatisch, dass sie in einem Homeoffice tätig sind. Denn verschiedene Be­zeichnungen haben unter­schiedliche Bedeutungen.

Telearbeit gleich Homeoffice

Der Begriff Telearbeit bezeichnet das, was man landläufig unter Homeoffice versteht: das orts­gebundene Arbeiten von zu Hause aus. Dies ist in der Arbeitsstättenv­erordnung definiert, wie Ufuk Altun vom Institut für angewandte Arbeits­wissenschaft (ifaa) erklärt.

Dort steht, dass es sich um vom Arbeitgeber fest eingerichtete Bildschirm­arbeits­plätze im Privat­bereich der Beschäftigten handelt. Der Arbeitgeber hat für sie eine wöchentliche Arbeitszeit vereinbart und die Dauer der Einrichtung festgelegt.

Telearbeit braucht klare Vereinbarung

Wichtig ist außerdem, dass Arbeitgeber und Beschäftigte die Bedingungen der Telearbeit arbeits­vertraglich oder im Rahmen einer Vereinbarung festgelegt haben, erklärt Altun. Zudem ist der Arbeitgeber dafür verantwortlich, dass in den Privat­räumen Mobiliar und Arbeits­mittel bereit­gestellt und installiert sind.

Mobiles Arbeiten dagegen meint, dass Beschäftigte ihre Arbeit zeitweise an beliebigen Orten erledigen können und dafür keinen festen Arbeits­platz im Unternehmen brauchen - also zum Beispiel mal beim Kunden, mal vom Restaurant aus, während einer Reise in der Bahn oder eben auch von zu Hause aus.

Auch für das Mobile Office gelten Vorgaben

Im Gegensatz zu Telearbeit ist mobiles Arbeiten aber nicht weiter gesetzlich definiert. Für das „Mobile Office“, wie die Arbeitsform oft auch bezeichnet wird, gelte die Arbeitsstättenv­erordnung nicht, erklärt der Experte. Dennoch seien die Vorgaben für Bildschirm­arbeits­plätze zu beachten, wenn Beschäftigte regelmäßig mobile Arbeits­geräte wie Notebook, Tablet oder Smartphone verwenden.

Außerdem gilt für beide Formen das Arbeits­schutz­gesetz, an das sich Arbeitgeber und Beschäftigte halten müssen. „Auch das Arbeitszeit­gesetz ist sowohl für Telearbeit als auch für mobile Arbeit verbindlich und einzuhalten, was gewisse Anforderungen an die Unternehmen und Beschäftigte stellt“, erklärt Altun. So gilt unter anderem die regelmäßige werk­tägliche Arbeitszeit von acht Stunden.

Telearbeit und mobile Arbeit stehen laut Altun grund­sätzlich zudem unter dem Schutz der gesetzlichen Unfall­versicherung. Allerdings ist der Versicherungs­schutz jeweils sehr eng auf die Arbeits­tätigkeit selbst bezogen und nicht auf das Umfeld, in dem sie verrichtet wird. Wer also beim Arbeiten zu Hause zum Beispiel auf dem Weg zur Toilette stürzen sollte, steht in der Regel nicht unter dem Schutz der gesetzlichen Unfall­versicherung.

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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