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Arbeitsrecht | 20.07.2016

Kündigung

Diebstahl am Arbeits­platz - Welche Konsequenzen sind zu befürchten?

Selbst kleine Diebstähle führen in der Regel zu einer außerordentlichen Kündigung des Arbeit­nehmers

Schnell landet der Kugel­schreiber am Arbeits­platz in der eigenen Tasche. Aber ist das eigentlich erlaubt? Nein, sagt der Gesetzgeber. Die Konsequenzen sind ganz unterschiedlich.

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Diebstähle sind keine Kavaliersdelikte

Wieder hat der Supermarkt zu, weil man nicht pünktlich Feierabend machen konnte: Den Griff zur Milchtüte in der Teeküche auf der Arbeit, um den heimischen Kühl­schrank aufzufüllen, sollte man sich aber trotzdem verkneifen. Denn der könnte den Arbeits­platz kosten, warnt Michael Eckert, Fachanwalt für Arbeits­recht und Mitglied im Vorstand des Deutschen Anwalt­vereins in Heidelberg.

Auf den Wert des Gegenstands kommt es nicht an

Grund­sätzlich darf man nichts mit nach Hause nehmen, was man nicht selbst zur Arbeits­stelle gebracht hat. Dabei spielt es keine Rolle, wie gering der Wert des Gegenstands ist. Auch wer einen Kugel­schreiber oder einen Block einsteckt, muss mit einer fristlosen Kündigung rechnen, sagt Michael Eckert, Fachanwalt für Arbeits­recht. Auf finanzielle Unterstützung vom Staat kann man sich in so einem Fall nicht verlassen: Bei einer fristlosen Kündigung hat man drei Monate lang keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld.

Abmahnung oder Kündigung wegen Diebstahl

Wie hart der Arbeitgeber bei Diebstahl durchgreift, ist aber ganz unterschiedlich und hängt natürlich vom Wert des Gegenstands ab, der entwendet wurde: Manche Arbeitgeber begnügen sich mit einer Abmahnung- wieder andere kündigen dem Arbeit­nehmer nicht nur, sondern zeigen ihn auch bei der Polizei wegen Diebstahls an. Leitet der Arbeitgeber­rechtliche Schritte ein, sollte man immer das Gespräch suchen, um sich außer­gerichtlich zu einigen.

Auswirkungen der Kündigung auf die zukünftige Jobsuche

Doch was bedeutet eine fristlose Kündigung wegen Diebstahls für die zukünftige Jobsuche? Obwohl der Arbeitgeber einen Diebstahl nicht im Arbeits­zeugnis erwähnen darf, sollte man immer versuchen, sich im Guten zu trennen. Denn auch wenn der Diebstahl im Zeugnis nicht konkret genannt wird, kann sich der ehemalige Chef doch negativ über die Zuverlässigkeit und Ehrlichkeit des Arbeit­nehmers äußern.

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Eintrag im polizeilichen Führungszeugnis

Einen Eintrag in das polizeiliche Führungs­zeugnis bekommt man nur dann, wenn man in einem besonders schweren Fall von Diebstahl verurteilt wird. Das kann gegeben sein, wenn Gegenstände mit hohem Wert aus ver­schlossenen Räumen entwendet werden. Bei der Entwendung von Büro­gegen­ständen mit geringem Wert, hat man das nicht zu befürchten: In so einem Fall muss bei einer Verurteilung meist eine Geldstrafe gezahlt werden.

Quelle: dpa/DAWR/ab
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