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Arbeitsrecht | 03.06.2022

Direktions­recht

Direktions­recht des Arbeit­gebers

Was hinter dem Direktions­recht steckt

Was darf der Arbeitgeber mir vorschreiben, was nicht? Vieles deckt das Direktions­recht ab. Eine Juristin erklärt, was dahinter­steckt - und wo Anweisungen Grenzen haben.

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Das sogenannte Direktions- oder Weisungs­recht räumt es dem Arbeitgeber ein, etwa Inhalt, Ort und Zeit der Arbeits­leistung zu bestimmen. Das heißt aber nicht, dass der Arbeitgeber willkürlich Anweisungen geben darf. Seine Grenzen findet das Direktions­recht im billigen Ermessen, erklärt Anke Marx, Juristin bei der Arbeits­kammer des Saarlandes.

Was das Direktionsrecht bedeutet

Der Arbeitgeber müsse seine Interessen mit denen der Arbeit­nehmer gerecht abwägen. So ist es in Paragraf 106 der Gewerbe­ordnung festgelegt. Dabei muss der Arbeitgeber zum Beispiel auf familiäre Belange wie Kinder­betreuung oder eine Behinderung Rücksicht nehmen.

Direktionsrecht hat Grenzen

Sind Arbeits­bedingungen wie Arbeitszeit und -ort oder die Aufgaben ohnehin durch den Arbeits­vertrag konkret und abschließend festgelegt, bleibt laut Marx kein Raum mehr für das Weisungs­recht.

Teilzeit­kräfte etwa, in deren Arbeits­vertrag die Arbeitszeit auf bestimmte Wochentage oder Tageszeiten beschränkt ist, müssen nicht davon abweichen, wenn der Arbeitgeber das verlangt.

Bei Missachtung drohen Abmahnung und Kündigung

Auch Regelungen in einer Betriebs­vereinbarung, in einem Tarif­vertrag oder gesetzliche Vorschriften können nicht durch das Weisungs­recht ausgehebelt werden. Wer allerdings rechtmäßige Weisungen des Arbeit­gebers nicht beachtet, muss mit einer Kündigung oder Abmahnung rechnen.

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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