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Arbeitsrecht | 17.11.2020

Bürom­aterial

Dürfen Arbeit­nehmer den Kuli einstecken?

Einstecken von Bürom­aterial recht­fertigt Kündigung

Sollte es um einen Kugel­schreiber wirklich eine Diskussion geben? Vermutlich nicht. Was Eigentum des Arbeit­gebers ist und was nicht, kann für Beschäftigte aber durchaus relevant werden. Die Regeln.

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Die Milch aus dem Kühls­chrank, ein paar Blätter Drucker­papier, das nette Werbe­geschenk vom Kunden: Ist doch kein Problem, solche Kleinigkeiten vom Arbeits­platz mit nach Hause zu nehmen. Oder?

Abmahnung oder Kündigung möglich

Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeits­recht aus Berlin, rät zur Zurück­haltung: „Arbeit­nehmer sollten sehr vorsichtig damit sein, etwas mit nach Hause zu nehmen.“ Die unbefugte Mitnahme aus dem Eigentum des Arbeit­gebers kann bereits Grund für eine Abmahnung oder sogar für eine Kündigung sein, erklärt er. Das gelte auch für vergleichsweise gering­wertiger Gegenstände. Kommt es zum Streit, muss der Arbeit­nehmer im Zweifel beweisen, dass die Mitnahme genehmigt war.

Arbeitsmittel sind Eigentum des Arbeitgebers

Umgekehrt ist der Arbeitgeber dafür verantwortlich, dass Arbeit­nehmer alle erforderlichen Arbeits­mittel, etwa für die Arbeit im Homeoffice, zur Verfügung gestellt bekommen. „Nur sollte der Arbeit­nehmer dies nie als Einladung verstehen, sich die Mittel unbefugt beim Arbeitgeber zu besorgen“, betont Bredereck. „Ich empfehle Arbeit­nehmern im Zweifel vorab schriftliche Anfragen beim Arbeitgeber zu stellen.“

Auch für die Annahme von Werbegeschenken gibt klare Regeln

Und wie sieht es aus, wenn etwa Präsente und Aufmerksamkeiten eines Kunden oder Auftrag­gebers eintrudeln? „Für die Annahme von Werbe­geschenken gibt es in den Unternehmen häufig schon im Arbeits­vertrag klare Regelungen“, unter­streicht Bredereck. Das betrifft meistens auch deren Verbleib im Besitz des Arbeit­gebers oder Arbeit­nehmers.

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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