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Arbeitsrecht | 16.11.2020

Elternzeit

Dürfen Arbeit­nehmer ihre Elternzeit verkürzen?

Mit Zustimmung des Arbeit­gebers kann Elternzeit vorzeitig beendet werden

Bevor ein Kind geboren ist, lässt sich schwer planen, wie lange die Elternzeit optimaler­weise dauern soll. Aber können Arbeit­nehmer ihre beantragte Elternzeit dann wieder verkürzen?

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Eineinhalb Jahre waren angedacht, nun aber möchte die Mutter oder der Vater doch lieber früher an den Arbeits­platz zurück­kehren. Dürfen Arbeit­nehmer mit einem solchen Wunsch ihre Elternzeit vorzeitig beenden?

Arbeitgeber muss vorzeitige Beendigung zustimmen

„Die Elternzeit kann vorzeitig beendet werden, wenn der Arbeitgeber zustimmt“, erklärt Nathalie Oberthür, Fach­anwältin für Arbeits­recht in Köln mit Verweis auf Paragraf 16, Absatz 3 des Bundes­elterngeld- und Elternzeit­gesetz (BEEG). Womöglich hat der Arbeitgeber allerdings eine Vertretung eingestellt und braucht nicht zwei Personen auf einer Position - dann könnte er den Wunsch auch ablehnen.

Härtefall: Ablehnung des Antrags nur aus dringenden betrieblichen Gründen

Es gibt jedoch Ausnahmen. So heißt es im BEEG weiter, dass in „Fällen besonderer Härte“ die vorzeitige Beendigung der Elternzeit beantragt werden kann. Arbeitgeber können diesen Antrag dann nur aus dringenden betrieblichen Gründen schriftlich ablehnen, und zwar innerhalb von vier Wochen. Zu diesen Härte­fällen zählen etwa eine schwere Krankheit eines Elternteils oder die erhebliche Gefährdung der wirtschaftlichen Existenz der Eltern, also etwa wenn der Partner arbeitslos wird.

Ausnahmen auch bei erneuter Schwangerschaft

Außerdem gilt: Wer wieder schwanger wird und bereits während der Elternzeit wieder Mutter­schutz in Anspruch nehmen möchte, darf auch ohne Zustimmung des Arbeit­gebers die Elternzeit vorzeitig beenden. Der Arbeitgeber muss dann aber rechtzeitig informiert werden, erklärt das Bundes­familien­ministerium (BMSFSJ) im Familien­portal.

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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