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Familienrecht | 06.12.2022

Neue Düsseldorfer Tabelle

„Düsseldorfer Tabelle“ 2023: Mehr Unterhalt für Kinder

Das ändert sich beim Unterhalt für Kinder

Minder­jährige haben ebenso wie volljährige Trennungs­kinder zum neuen Jahr Anspruch auf höheren Unterhalt.

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Gleich­zeitig wird der Eigenbedarf der Unterhalts­pflichtigen aufgestockt. Das geht aus der neuen sogenannten Düsseldorfer Tabelle hervor, die das Oberlandes­gericht (OLG) der nordrhein-westfälischen Landes­hauptstadt am Montag veröffentlicht hat.

Anhebung um bis zu 55 Euro

In der Einkommens­klasse bis 1900 Euro steigt der Mindest­unterhalt für Kinder der Altersstufe bis fünf Jahre demnach ab dem 1. Januar im Vergleich zum Vorjahr um 41 auf 437 Euro. Für Kinder von sechs bis elf gibt es dann 502 Euro und damit 47 Euro mehr. Für Kinder von 12 bis 17 Jahren sind es insgesamt 588 Euro - 55 Euro mehr. Auch für volljährige Kinder sowie in den weiteren Einkommens­gruppen steigen die Sätze.

„Düsseldorfer Tabelle“: Keine rechtlich bindende Wirkung

Die „Düsseldorfer Tabelle“ ist die Richtlinie aller Oberlandes­gerichte in Deutschland für die Ermittlung und Bemessung des Kindes­unterhalts. Sie wird seit 1979 vom Düsseldorfer Oberlandes­gericht herausgegeben. An ihrer Erstellung ist auch die Unter­halts­kommission des Deutschen Familien­gerichts­tages beteiligt. Eine rechtlich bindende Wirkung hat sie aber nicht.

Bedarf für Studierende steigt

Der Bedarfssatz von Studierenden, die nicht bei ihren Eltern oder einem Elternteil leben, klettert zum 1. Januar von 860 auf 930 Euro. Darin sind 410 Euro Warmmiete enthalten, wie das OLG weiter mitteilte. Der Mindest­bedarf könne - abhängig von der Lebens­stellung der Eltern - nach oben abweichen. Das Kindergeld ist bei voll­jährigen Kindern in der Regel in vollem Umfang auf den Unterhalts­bedarf anzurechnen, bei Minderjährigen zur Hälfte.

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Selbstbehalte: Das gilt ab 2023

Auch die Selbst­behalte, also das Minimum, das Unterhalts­pflichtigen bleiben muss, werden zum neuen Jahr erhöht: für nicht erwerbstätige um 160 auf 1120 Euro und für erwerbstätige Schuldner um 210 auf 1370 Euro. Die Düsseldorfer Tabelle enthält 15 Einkommens­gruppen bis zu einem Netto-Einkommen des Unterhalts­pflichtigen von 11.000 Euro.

Quelle: dpa/DAWR/ab
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