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Steuerrecht | 20.01.2022

Plug-in und Co

E-Dienstwagen: Neue Anforderungen für steuerliche Begünstigung

Elektrische Reichweite ausschlaggebend für Vergünstigung

E-Autos werden steuerlich gefördert. Das gilt auch, wenn der Stromer als Dienstwagen genutzt wird. Für Plug-In-Hybrid­fahrzeuge gelten hier seit Anfang des Jahres aber neue Regeln.

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Wer seinen Dienstwagen auch privat nutzt, muss den dadurch entstandenen geldwerten Vorteil versteuern. „Dieser geldwerte Vorteil für die Privat­nutzung kann entweder durch die Führung eines Fahrten­buches oder pauschal mit der sogenannten 1-Prozent-Regelung erfasst werden“, erklärt Erich Nöll vom Bundes­verband Lohn­steuerhilfe­vereine (BVL) in Berlin.

Steuerliche Förderung von E-Autos

Unabhängig von der Berechnungs­methode werden Elektro-, Brenn­stoffzellen- und Plug-In-Hybrid­fahrzeuge bei der Besteuerung des geldwerten Vorteils begünstigt. Dann sind bei der 1-Prozent-Regelung nur der halbe Brutto­listenpreis und bei der Fahrten­buch­methode nur die hälftigen Anschaffungs- oder vergleichbaren Miet- oder Leasing­kosten für die Berechnung des geldwerten Vorteils anzusetzen.

Elektrische Reichweite muss höher sein

Für ab dem 1. Januar 2022 angeschaffte beziehungs­weise erstmals an einen Arbeit­nehmer zur Privat­nutzung überlassene Plug-In-Hybriden hätten sich die Voraus­setzungen allerdings verschärft, erklärt Nöll. „Die Vergünstigung greift jetzt nur noch, wenn das Fahrzeug eine rein elektrische Reichweite von mindestens 60 Kilometern hat.“ Bei früheren Anschaffungen reichte eine rein elektrische Reichweite von 40 Kilometern aus.

Schafft das Fahrzeug diese elektrische Reichweite nicht, kann die begünstigte Besteuerung des geldwerten Vorteils nur noch dann in Anspruch genommen werden, wenn die CO2-Emission des Fahrzeugs 50 Gramm je gefahrenen Kilometer beträgt.

E-Kennzeichen dient als Nachweis

Arbeit­nehmer, die sich einen neuen Firmenwagen aussuchen dürfen, der auch eine Privat­nutzung oder Nutzung für die Fahrten von der Wohnung zur ersten Tätigkeitss­tätte vorsieht, sollten dies bei ihrer Kauf­entscheidung berücksichtigen. Die Erfüllung der Voraus­setzungen kann durch das Führen eines E-Kenn­zeichens nachgewiesen werden.

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Nachweis kann durch der Übereinstimmungsbescheinigung erbracht werden

Ist ein solches nicht vorhanden, kann der Nachweis auch durch Vorlage der Überein­stimmungs­bescheinigung nach Anhang IX der Richtlinie 2007/46/EG oder aus der Überein­stimmungs­bescheinigung nach Artikel 38 der Verordnung (EU) Nr. 168/2013 erbracht werden. „Diese bekommt man in der Regel über den Auto­händler“, sagt Nöll.

Quelle: dpa/DAWR/ab
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