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Sozialversicherungsrecht | 14.06.2018

Renten­ansprüche

EU-Gemeinschafts­recht und Sozial­versicherungs­abkommen helfen Renten­ansprüche bei Auslands­aufenthalt zu sichern

Anspruch auf Rente besteht nur nach Erreichen der Mindest­ver­sicherungs­zeit

Wer in einem anderen Land gearbeitet hat, sollte dies seinem Renten­versicherungs­träger melden. Denn auch die Zeiten im Ausland können für den späteren Renten­anspruch relevant sein. Hierauf weist die Deutsche Renten­versicherung Bund in Berlin hin.

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Grund­sätzlich gilt: Eine Rente erhält nur, wer die Voraus­setzungen dafür erfüllt. Unter anderem muss eine sogenannte Mindest­ver­sicherungs­zeit erreicht werden. Dabei zählen auch die Zeiten, die Beschäftigte im Ausland gearbeitet haben.

EU-Recht und Sozialversicherungsabkommen regeln Rentenanspruch

Eine Zusammen­rechnung der Zeiten erfolgt beispiels­weise nach europäischem Ge­meinschafts­recht zwischen den Staaten der Europäischen Union, zusätzlich bei Liechten­stein, Island, Norwegen und der Schweiz. Mit vielen anderen Staaten hat Deutschland Sozial­versicherungs­abkommen geschlossen, wie etwa mit Tunesien, der Türkei, den USA und Australien. Diese enthalten ebenfalls entsprechende Regelungen zur Zusammen­rechnung von Zeiten.

Bei bestehendem Rentenanspruch zahlt jedes Land anteilig Rente

Sind die Voraussetzung für eine Rente erfüllt, zahlt Grund­sätzlich jedes Land die Leistung aus den dort zurück­gelegten Zeiten. Renten­zahlungen können daher zeitgleich aus mehreren Staaten erfolgen. Wer die Mindest­ver­sicherungs­zeit trotz der Zusammen­rechnung von Zeiten nicht erfüllt und daher keine Rente erhält, kann sich die gezahlten Beiträge in der Regel erstatten lassen.

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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