wichtiger technischer Hinweis:
Sie sehen diese Hinweismeldung, weil Sie entweder die Darstellung von Cascading Style Sheets (CSS) in Ihrem Browser unterbunden haben, Ihr Browser nicht vollstndig mit dem Standard HTML 5 kompatibel ist oder ihr Browsercache die Stylesheet-Angaben 'verschluckt' hat. Lesen Sie mehr zu diesem Thema und weitere Informationen zum Design dieser Homepage unter folgender Adresse:   ->  weitere Hinweise und Informationen
Suche
Anwalt gesucht?
Anwalt gefunden!
Sie haben ein rechtliches Problem? Eine individuelle Rechtsfrage? Streit mit dem Nachbarn, Chef oder Ämtern?Gehen Sie auf Nummer sicher und holen Sie sich den fachkundigen Rat eines Rechtsanwalts.Hier im Deutschen Anwaltsregister finden Sie immer den passenden Rechtsanwalt in Ihrer Nähe.Nutzen Síe Ihr Recht!

Internetrecht und Urheberrecht | 01.11.2016

Musikvideos

Einigung zwischen YouTube und Gema: Tausende Musikvideos jetzt frei verfügbar - Was müssen Nutzer jetzt beachten?

Wichtige Fragen und Antworten zum Thema: Rechtliche Fallstricke beim Hochladen von Musik

Jahrelang ärgerten sich viele YouTube-Nutzer über gesperrte Videos. Nun haben sich Gema und die Musik­plattform geeinigt. Musikfans freuen sich. Doch was ändert sich für diejenigen, die Musik hochladen?

Werbung

Nach der Einigung zwischen der Video­plattform YouTube und der Verwertungs­gesellschaft Gema sind nun Tausende Musikvideos frei verfügbar. Doch was bedeutet das für Nutzer, die Musik auf die Video­plattform hochladen?

Dürfen Nutzer jetzt beliebig Musik auf YouTube hochladen?

Nein. Wollen Nutzer einen Song hochladen, müssen sie die Nutzungs­rechte daran haben, wie Rechtsanwalt Jonas Kahl von der Kanzlei Spirit Legal in Leipzig erklärt. Wer ein Lied ohne Zustimmung der Rechte­inhaber hoch lädt, verletzt Urheber­rechte. Das Lied sei dann zwar abspielbar, sagt Rechtsanwalt Kahl, Anwalt in Leipzig. Aber es könne rechtliche Probleme geben. Auch der Kölner IT-Anwalt Christian Solmecke betont in einer Mitteilung, dass nur eine Einigung bezüglich der Rechte erzielt wurde, die von der Gema wahr­genommen werden. Das seien insbesondere die Rechte der Komponisten und Texter. Bei produzierten Songs hätten aber die „Platten­firmen noch ein Wörtchen mitzureden.“

Was passiert dann?

Die betroffenen Künstler oder Platten­firmen können sich an YouTube wenden. „Sie können zum einen fordern, dass das Lied komplett entfernt wird“, erklärt Rechtsanwalt Jonas Kahl. Anderer­seits können sie auch verlangen, dass sie finanziell an den Werbe­einnahmen beteiligt werden, wenn das Video abgespielt wird. Dann handelt es sich um eine Art nach­trägliche Genehmigung. Im schlimmsten Fall kann der Nutzer, der das Video hochgeladen hat, auch abgemahnt werden. Kahl schätzt allerdings, dass das relativ selten vorkommt. „Da haben die Künstler einfachere Methoden, um das Problem mit YouTube zu lösen.“ Bei wieder­holten Verstößen gegen das Urheber­recht kann es außerdem passieren, dass YouTube das Konto des Nutzers kündigt.

Werbung

Können Nutzer Songs covern und bei YouTube hochladen?

„Das kann zulässig sein“, sagt der Rechtsanwalt Kahl. Als Urheber habe man allerdings den Anspruch, dass das eigene Material nicht verfälscht wird. „Wer also covert und den Song ändert, braucht eine Einwilligung.“ Werde der Original­song ohne Veränderungen gecovert, sei das ohne Einwilligung des Urhebers möglich, soweit dieser GEMA-Mitglied ist.

Siehe auch:

Quelle: dpa/DAWR/ab
BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertung: 4 (max. 5)  -  1 Abstimmungsergebnis Bitte bewerten Sie diesen Artikel.0





       Sie sind Anwalt?! Werden Sie ein Teil vom Deutschen Anwaltsregister (DAWR) und stellen Sie sich und Ihre Kanzlei ausführlich vor!Profitieren Sie von der großen Reichweite des DAWR und seiner Partnerportale.Klicken Sie hier und nutzen Sie jetzt Ihre Gelegenheit
auf mehr Mandate aus dem Internet!

#3301

URL dieses Artikels: https://www.dawr/d3301
 für RechtsanwälteEin Kanzleiprofil beim DAWR kann auch Ihnen helfen!