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Erbrecht und Steuerrecht | 09.08.2022

Befreiung von Erbschaft­steuer

Einziehen: So kann die Familie eine Immobilie steuerfrei erben

Die Voraus­setzungen für die Befreiung von der Erb­schafts­steuer

Wer erbt, muss das Finanzamt informieren - und Erb­schafts­steuer zahlen, wenn Frei­beträge aus­geschöpft sind. Partner und Kinder des Erblassers können unter Umständen ein Haus aber steuerfrei erben.

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Erben können ein Wohnhaus steuer­begünstigt erhalten. Befindet sich im Nachlass eines Erblassers eine Immobilie, die der Erblasser selbst bewohnt hat, können Angehörige das Haus unter Umständen steuerfrei erben.

Befreiung von Erbschaftsteuer für Familienheim nur bei Selbstnutzung innerhalb von sechs Monaten

Das ist möglich, wenn Ehepartner, eingetragene Lebens­partner oder die Kinder das Wohnhaus innerhalb von sechs Monaten selbst nutzen, entschied der Bundes­finanz­hof (BFH) in einem Urteil (Az.: II R 37/16). Dafür müssen die Erben in das Haus einziehen und mindestens zehn Jahre lang dort wohnen, erklärt Eberhard Rott, Fachanwalt für Erbrecht und Fachanwalt für Steuerrecht.

Zehn Jahre Selbstnutzung als Voraussetzung für Erbschaftssteuerbefreiung

Die Erben dürfen die Immobilie in dieser Zeit jedoch nicht verkaufen. Denn sonst müssten sie rückwirkend Erbschaftsteuer auf das Haus zahlen. Das gilt jedenfalls, wenn der persönliche Freibetrag des Erben inklusive dem Steuerwert des Hauses überschritten wird.

Späterer Einzug wegen Verzögerungen aufgrund einer Renovierung möglich

In Ausnahme­fällen dürfen Erben auch später einziehen - etwa wenn das Haus noch renoviert werden muss. Kommt es durch die Beseitigung eines gravierenden Mangels zu einer zeitlichen Verzögerung, steht dies der unv­erzüglichen Selbst­nutzung nicht entgegen, entschied der BFH in einem anderen Urteil (Az.: II R 46/19). Voraus­gesetzt, der Erbe fördert den Bau­fortschritt angemessen.

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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