wichtiger technischer Hinweis:
Sie sehen diese Hinweismeldung, weil Sie entweder die Darstellung von Cascading Style Sheets (CSS) in Ihrem Browser unterbunden haben, Ihr Browser nicht vollständig mit dem Standard HTML 5 kompatibel ist oder ihr Browsercache die Stylesheet-Angaben 'verschluckt' hat. Lesen Sie mehr zu diesem Thema und weitere Informationen zum Design dieser Homepage unter folgender Adresse:   ->  weitere Hinweise und Informationen
Suche
Anwalt gesucht?
Anwalt gefunden!
Sie haben ein rechtliches Problem? Eine individuelle Rechtsfrage? Streit mit dem Nachbarn, Chef oder Ämtern?Gehen Sie auf Nummer sicher und holen Sie sich den fachkundigen Rat eines Rechtsanwalts.Hier im Deutschen Anwaltsregister finden Sie immer den passenden Rechtsanwalt in Ihrer Nähe.Nutzen Síe Ihr Recht!

Steuerrecht | 29.03.2016

Steuer­erklärung

Elektronische Steuer­erklärung: Tipps zur passenden Software

Verbraucher können zwischen einer gekauften Software oder dem kostenlosen Elster-Programm der Finanz­verwaltung wählen

Stichtag 31. Mai: Bis dahin will das Finanzamt die Steuer­erklärung sehen. Da es aber häufig mehrere hundert Euro zurückgibt, lohnt es sich, schneller zu sein. Wer Steuer­berater­kosten scheut, aber nicht in allen Fragen fit ist, vertraut oft auf Software. Zu Recht?

Werbung

Viele gehen im Frühjahr zum Finanzamt, holen sich einen Packen Formulare auf grau-grünem Papier und reservieren sich ein Wochenende, um in Schuh­kartons oder Ordnern gesammelte Belege in die Steuer­erklärung einzutragen. Schneller als mit Stift und Papier geht es aber am Computer - entweder mit gekaufter Software oder dem kostenlosen Elster-Programm der Finanz­verwaltung.

Vor­ausgefüllte elektronische Steuer­erklärung spart Zeit

Zeit lässt sich etwa durch die Vor­ausgefüllte elektronische Steuer­erklärung sparen. Deren Grundidee ist, dass beim Finanzamt einige Daten wie Adresse, Bank­verbindung oder Zahl der Kinder vorliegen und andere wie Lohnsteuer und Kranken­versicherung elektronisch übermittelt werden. Um das alles nutzen zu können, muss man sich aber einmal unter Elster­online.de registriert und ein elektronisches Zertifikat beantragt haben.

Vorsicht: Vor­ausgefüllte Erklärungen müssen durch einige Angaben ergänzt werden

„Das Finanzamt weiß aber nicht alles“, warnt Markus Fischer von der Stiftung Warentest. Deshalb sollte auch niemand die Vor­ausgefüllte Erklärung einfach abgeben, sondern sie durch die Angaben ergänzen, mit denen sich Steuern sparen lassen. „Das sind zum Beispiel Fahrt- und Reisekosten, Ausgaben für Kinder­betreuung oder Handwerker.“

Wer die Software der Finanz­verwaltung nutzt, muss wissen, wo welche Angaben gemacht werden müssen. Elster hilft einem nicht bei der Steuer­erklärung, kommerzielle Software hat dagegen diesen Anspruch. Genauso wie bei Hilfe-Apps bestehe ihre Grundidee darin, dem Nutzer die richtigen Fragen zu stellen.

Das kostenlose Elster-Programm weist einige Schwach­stellen auf

Dass dieser Unterschied Geld kosten kann, zeigt ein Versuch der „Computer­bild“ (Ausgabe 6/16): Leser setzten sich unter Aufsicht an den Computer und gaben ihre Steuerdaten ein. „Allen rechnete Elster eine geringere Steuer­erstattung aus als die kommerziellen Programme“, fasst „Computer­bild“-Redakteur André Hesel das Ergebnis zusammen. Ein weiterer Elster-Kritikpunkt: „Manchmal wurden wegen der fehlenden Nutzer­führung Daten falsch eingetragen.“ Zudem wiesen Kauf­programme auf Pauschalen etwa für Konto­führung hin - Elster nicht.

„Elster ist nicht intuitiv zu bedienen“, bestätigt auch „Finanztest“-Experte Fischer. Wer aber bereits früher mit den Formularen fertig geworden sei, komme auch mit Elster klar und spare Zeit und Papier. So müssen etwa bei elektronischer Überm­ittlung weniger Belege an die Behörde geschickt werden. Und wenn die digitale Erklärung rechtzeitig auf dem Finanzamts­server angekommen ist, dürfen fehlende Belege auch später nachgereicht werden.

Wer fürchtet, elektronisch vielleicht vorschnell falsche Angaben auf den Weg zu bringen, kann die mit Steuer­software ausgefüllten Formulare auch weiterhin ausdrucken, genau lesen, noch einmal drüber schlafen und sogar nach wie vor persönlich beim Finanzamt abgeben. Beides lässt sich auch kombinieren, erklärt André Hesel. Die Daten könnten ohne Zertifikat digital zum Finanzamt gesendet werden, und eine komprimierte Steuer­erklärung auf Papier wir dann nachgereicht. Allerdings ist in diesem Fall für die Frist­wahrung nicht die elektronische Überm­ittlung, sondern der Eingang der Papier­erklärung beim Finanzamt entscheidend.

Werbung

Steuer­software ersetzt jedoch keinen Steuer­berater

An die Fähigkeiten eines Steuer­beraters kommt nach Meinung von Fischer und Hesel auch die beste Software nicht heran. Lohnenswert ist das Hinzuziehen des Profis insbesondere, wenn es um Gewerbe oder Selbst­ständigkeit geht. Vielen Haus­besitzern, die mit einer Photovoltaik­anlage Strom einspeisen, sei etwa nicht bewusst, dass dies Einkünfte aus Gewerbe­betrieb bedeute, sagt Annekathrin Wernsdorf, Referentin im Steuer­berater­verband. Und Selbstständigen biete ein Steuer­berater zusätzlich betriebs­wirtschaftliche Beratung.

„Allerdings gilt bei vielen Arbeit­nehmern, dass ein Steuer­berater ungefähr den Betrag kostet, den er spart“, sagt Redakteur Hesel. „Wer sich unsicher ist, was er da tut und reinschreiben muss, kann sich auch an einen Lohnsteuer­hilfe­verein wenden“, ergänzt Fischer. Einig sind sich die beiden in einem anderen Punkt: Es lohne sich fast immer, eine Steuer­erklärung abzugeben. Für alle, die davon noch nicht überzeugt sind, hat Fischer eine beruhigende Gewissheit: „Wenn Sie freiwillig eine Steuer­erklärung abgeben, und es kommt doch zu einer Nachzahlung, können Sie die sogar zurückziehen.“

Was Steuer­software kostet

Der Preis für die Steuer­helfer am PC liegt ungefähr zwischen 15 und 40 Euro. Wer diese Summe in diesem Jahr sparen und noch einmal das Programm von 2015 verwenden möchte, wird enttäuscht. Zum einen achten die Anbieter darauf, dass nur mit der aktuellen Software produzierte Ergebnisse als Steuer­erklärung 2016 gekennzeichnet werden können. Und abgesehen davon gebe es in jedem Jahr Änderungen, die nicht nur einzelne Gruppen, sondern alle Steuer­zahler beträfen, betont André Hesel von der „Computer­bild“. Mit der Abgabe der Steuer­erklärung ist der Job der gekauften Software aber noch nicht vorbei: Viele Programme können den elektronischen Steuer­bescheid analysieren. Entdecken sie Fehler, werden für viele Einzel­fälle passende Muster­briefe angeboten, mit denen unkompliziert Einspruch beim Finanzamt erhoben werden kann, erklärt Hesel. „Bei manchen Programmen sind das mehr als 200.“

Werbung

Quelle: dpa/DAWR/ab

BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertung: keine Bitte bewerten Sie diesen Artikel.0/0/5/0





       Sie sind Anwalt?! Werden Sie ein Teil vom Deutschen Anwaltsregister (DAWR) und stellen Sie sich und Ihre Kanzlei ausführlich vor!Profitieren Sie von der großen Reichweite des DAWR und seiner Partnerportale.Klicken Sie hier und nutzen Sie jetzt Ihre Gelegenheit
auf mehr Mandate aus dem Internet!
Rechtsanwalt Dr. Ronny Jänig

Datenschutz

Im Visier der Daten­schützer: Daten­weitergabe an Facebook - WhatsApp abgemahnt

RechtsanwaltDr. Ronny Jänig

[23.09.2016]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDatenschutz gehört nicht unbedingt zu den Erfolgs­rezepten für digitale Geschäfts­modelle im Bereich sozialer Netzwerke oder Messenger. Das gilt auch für WhatsApp. Der Dienst hatte nie den besten Ruf, sich besonders um die Geheim­haltung der Daten seiner inzwischen mehr als einer Milliarde Nutzer zu kümmern. Nun ist WhatsApp wegen der geplanten Daten-Weitergabe an Facebook ins Visier der Daten­schützer geraten.

Rechtsanwalt Florian Hitzler

Lebens­versicherungen

Widerrufs­joker bei Lebens­versicherungen bleibt - Rück­abwicklung statt Kündigung

RechtsanwaltFlorian Hitzler

[22.09.2016]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBei zwischen 1994 und 2007 nach dem sogenannten Policen­modell abgeschlossenen Lebens­versicherungen bestehen gute Möglichkeiten, den Versicherungs­vertrag widerrufen zu können. Der Grund: Bei vielen Policen haben die Versicherungs­unternehmen eine fehlerhafte Widerrufs­belehrung verwendet. Anders als bei Immobilien­darlehen kann in diesen Fällen immer noch der Widerrufs­joker gezogen werden.

Rechtsanwalt Guido Lenné

Darlehens­vertrag

BGH-Urteil: Widerruf von Darlehens­verträgen zur Finanzierung einer Fonds­beteiligung nicht rechts­missbräuchlich

RechtsanwaltGuido Lenné

[21.09.2016]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDer Bundes­gerichts­hof hat mit Urteil vom 12. Juli 2016 über die Ausübung des Widerrufs­rechts bei der Finanzierung einer Fonds­beteiligung entschieden.

Rechtsanwältin Anna Rehfeldt,  LL.M

Widerrufs­recht

Anwältin zum 14-tägigen Widerrufs­recht: Wenn aus 14 Tagen 16 werden

RechtsanwältinAnna Rehfeldt, LL.M

[20.09.2016]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDas 14-tägige Widerrufs­recht steht Verbrauchern bei Online­geschäften bzw. allgemein bei Fern­absatz­verträgen sowie bei Verträgen die außerhalb von Geschäfts­räumen (AGV) geschlossen wurde zu. Die Frist kann im Einzelfall aber auch 16 Tage betragen, da Beginn und Ende nicht immer so einfach bestimmt werden können wie es scheint!

Rechtsanwalt Thilo Seelbach, LL.M.

Abmahnung

Die arbeitsrechtliche Abmahnung und wie mit ihr umzugehen ist

RechtsanwaltThilo Seelbach, LL.M.

[19.09.2016]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternErst Abmahnung, dann Kündigung: Wer am Arbeitsplatz eine Abmahnung erhält, ist gewarnt: Das Arbeitsverhältnis wackelt. Nun ist rechtlicher Rat gefragt. Denn weder den Kopf in den Sand zu stecken, noch sich zu einer unbedachten Stellungnahme hinreißen zu lassen, ist eine sinnvolle Reaktion.

Rechtsanwalt Hartmut Göddecke

German Pellets

German Pellets GmbH: Was für Genus­sschein­inhaber im Hinblick auf die Gläubiger­versammlung am 5. Oktober 2016 in Schwerin wichtig ist

RechtsanwaltHartmut Göddecke

[16.09.2016]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDie Gläubiger­versammlung wird oft als das Parlament der Gläubiger des insolventen Unternehmens bezeichnet. Sie entscheidet über die nächsten Schritte nach der Eröffnung des Verfahrens. Zutritt haben dazu nur diejenigen, die von der zahlungs­unfähigen Gesellschaft noch Gelder zu erhalten haben.

Rechtsanwalt Thilo Seelbach, LL.M.

Vorstellungsgespräch

Welche Fragen darf der Arbeitgeber stellen - und wann darf der Bewerber die Antwort verweigern?

RechtsanwaltThilo Seelbach, LL.M.

[15.09.2016]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternLügen im Vorstellungsgespräch können zum Rausschmiss führen – aber nur dann, wenn sie auf eine zulässige Frage erfolgten und wenn die Täuschung ursächlich für die Einstellung war. Sind beide Voraussetzungen erfüllt, kann der Arbeitgeber den Arbeitsvertrag wegen arglistiger Täuschung anfechten.

Rechtsanwalt Stephan Imm

Betriebskosten

Betriebskostenabrechnung 2015: Bis wann muss der Vermieter die Nebenkostenabrechnung 2015 dem Mieter mitteilen?

RechtsanwaltStephan Imm

[14.09.2016]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternHaben die Mietvertragsparteien vereinbart, dass der Mieter die Betriebskosten als Vorauszahlung zu leisten hat, muss der Vermieter über die Nebenkosten jährlich abrechnen und sie dem Mieter zu kommen lassen. Geschieht dies nicht rechtzeitig, so kann der Vermieter keine Nachzahlungen geltend machen. Doch bis zu welchem Zeitpunkt muss die Nebenkostenabrechnung dem Mieter zugehen?

URL dieses Artikels: https://www.dawr/d2241
 

Jetzt Fan bei Facebook werden und mit dem
Deutschen Anwaltsregister
immer auf dem Laufenden bleiben!

Ich bin schon Fan.