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Arbeitsrecht | 17.05.2022

Urlaub

Endlich frei: Diese Rechte haben Arbeit­nehmer im Urlaub

Die wichtigsten Regelungen zum Thema Urlaub

Ist der Urlaubs­antrag genehmigt, heißt es Koffer packen. Schiefgehen kann ja jetzt nichts mehr, oder? Eigentlich. In wenigen Ausnahmen dürfen Vorgesetzte den Urlaub streichen.

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Wer arbeitet, hat auch ein Recht auf Erholung. Grund­sätzlich muss laut dem Bundes­urlaubs­gesetz der Arbeitgeber die tariflich vereinbarten Urlaubs­zeiten gewähren. Darauf verweist „top eins“, das Magazin für Führungs­kräfte im öffentlichen Dienst auf seiner Webseite. In welchen Fällen darf die Führungs­kraft aber trotzdem den Mitarbeitern den Urlaub verwehren?

Diese Regeln gelten bei der Urlaubsplanung

Keinen Wunsch­urlaub gibt es, wenn der Betriebs­ablauf dadurch erheblich beeinträchtigt wird. Das kann bei personellen Engpässen der Fall sein, etwa aufgrund erkrankter Kolleginnen und Kollegen.

Genauso kann der Vorgesetzte bei sehr hoher Arbeitslast - dazu zählen Events, Inventuren oder der anstehende Jahres­abschluss - den Urlaubs­wunsch ablehnen.

Davon abgesehen haben andere Kollegen womöglich Vorrang. Soziale Gründe können laut „top eins“ dafür ausschlaggebend sein. Dazu zählen etwa schul­pflichtige Kinder, der Urlaub anderer Familien­angehöriger oder auch ein starkes Erholungs­bedürfnis. Allerdings liege die Ent­scheidung in den Händen der Führungs­kraft, da die gesetzliche Auslegung recht schwammig sei.

Widerruf des Erholungsurlaubs

Einseitige Urlaubs­änderungen sind in aller Regel nicht möglich. Sobald der oder die Vorgesetzte den Urlaubs­antrag genehmigt hat, steht der Erholung eigentlich nichts mehr im Wege.

Laut „top eins“ gibt es nur wenig Spielraum, die Zustimmung zu widerrufen. Notfälle zählen dazu - in allen anderen Fällen müsse der Arbeit­nehmer der Änderung erstmal zustimmen. Gleiches gilt auch für den Rückruf aus dem Urlaub. Nur wenn dem Betrieb andernfalls großer Schaden entstehen würde, sei dies rechtens. Die entstandenen Kosten für die vorzeitige Rückkehr trägt der Arbeitgeber.

Genauso gilt die Verbindlich­keit aber auch für den Arbeit­nehmer. Hat der Vorgesetzte den Urlaub genehmigt, kann der Mitarbeiter die Tage nicht so einfach tauschen. In diesem Fall müsse eine ein­vernehmliche Lösung gefunden werden.

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Erreichbarkeit im Urlaub

Befindet sich der Arbeit­nehmer im Urlaub, hat er das Recht, komplett abz­uschalten. Das gilt auch für seine digitalen Geräte. Der Vorgesetzte darf seine Mitarbeiter im Urlaub nicht mit Anrufen, E-Mails oder anderen Nachrichten kontaktieren. Die gleiche Regelung greift auch für den Feierabend. Ab diesem Zeitpunkt müssen Mitarbeiter nicht mehr an ihr klingelndes Smartphone gehen.

Quelle: dpa/DAWR/ab
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