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Steuerrecht | 22.03.2021

Steuer­erklärung

Energetische Sanierung steuerlich geltend machen

Wärmed­ämmung und Co hilft Steuern sparen

Das eigene Haus energetisch zu sanieren, geht ins Geld. Allerdings gibt es auch Förderungen. Die beschränken sich nicht nur auf günstige Kredite Zuzahlungen.

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Eine energetische Sanierung lohnt sich auch steuerlich. So können Eigen­tümerinnen und Eigentümer bei ihrer Steuer­erklärung für 2020 erstmals einen Teil der energetischen Sanierungs­kosten geltend machen.

Steuerlast kann über drei Jahre gemindert werden

Bei Einzel­maßnahmen wie einer Wärmed­ämmung oder dem Tausch von Fenstern und Heizung kann die Steuerlast über drei Jahre hinweg um insgesamt 20 Prozent, maximal 40.000 Euro, gemindert werden, erklärt das Informations­programm Zukunft Altbau. Bei der energetischen Bau­begleitung und Fachplanung sind es 50 Prozent der an­gefallenen Kosten.

Die steuerliche Begünstigung gilt nur für Sanierungs­maßnahmen, die nach dem 31. Dezember 2019 begonnen wurden und vor dem 1. Januar 2030 abgeschlossen sind. Haus­eigentümer dürfen nur Sanierungen in selbst­genutzten Immobilien geltend machen.

Immobilie darf nicht neu sein

Voraus­setzungen außerdem: Die Immobilie ist mindestens zehn Jahre alt und die technischen Mindest­anforderungen der Bundes­förderung für effiziente Gebäude werden eingehalten. Zudem müssen Fach­unternehmen die Umbauten durchführen. Sie stellen anschließend auch die Bescheinigung für das Finanzamt aus.

Maßnahmen, für die man bereits Förderm­ittel des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhr­kontrolle (BAFA) oder der Kredit­anstalt für Wieder­aufbau (KfW) erhalten hat, können nicht steuerlich geltend gemacht werden. Daher sollten sich Sanierungs­willige möglichst frühzeitig Gedanken darüber machen, welche Art der staatlichen Unterstützung sie in Anspruch nehmen wollen.

Förder­fähig sind Lüftungs­anlagen, Wärme­dämmungen von Fassade, Dach und Geschoss­decken sowie die Erneuerung der Fenster. Wird die bestehende Heizungs­anlage optimiert oder getauscht, sind die Kosten dafür ebenfalls absetzbar. Auch der Einbau von digitalen Systemen zur Betriebs- und Verbrauchs­optimierung gilt als geförderte Einzel­maßnahme.

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Ausgaben in Steuererklärung angeben

Wer die staatliche Unterstützung in Anspruch nehmen will, muss die Sanierungs­kosten drei Jahre lang bei der Einkommens­steuer­erklärung angeben: Im ersten und zweiten Jahr werden jeweils sieben und im dritten Jahr sechs Prozent von bis zu 200.000 Euro abgeschrieben. Insgesamt lassen sich so über die drei Jahre maximal 40.000 Euro pro Wohnobjekt von der Steuer­schuld abziehen.

Kosten für Energie­berater gelten ebenfalls als Aufwendungen für energetische Sanierungen. Sie sind mit der Steuer­erklärung des Folgejahres ab sofort zur Hälfte abzugs­fähig. Wichtig ist, dass der Energie­berater vom BAFA oder der KfW zugelassen ist.

Quelle: dpa/DAWR/ab
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