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Verbraucherecht und Vertragsrecht | 05.10.2021

Preis­garantie

Energie­anbieter: Preis­erhöhung trotz Preis­garantie?

Was Kunden dann tun können

Eine Garantie hält nicht immer das, was sie verspricht. Hat der Energie­versorger zum Beispiel eine Preis­garantie versprochen, kann der Preis trotzdem steigen.

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Viele Energie­anbieter locken neue Kundinnen und Kunden mit einer Preis­garantie. Der Haken dabei: Der Preis kann im Prinzip trotzdem steigen, erklärt die Verbraucher­zentrale Rheinland-Pfalz. Der Grund: Garantien beziehen sich oft nur auf einen Teil des Preises für Strom und Gas. Erläuterungen hierzu finden sich meist in den Allgemeinen Geschäfts­bedingungen (AGB).

Preiserhöhung trotz Preisgarantie möglich

Energie­preise enthalten neben dem Einkaufs­preis für Strom und Gas an der Börse und der Marge des Unternehmens auch Kosten der Energie­anbieter für den Vertrieb und diverse Steuern, Abgaben und Umlagen. Dazu zählen bei Strom zum Beispiel die EEG-Umlage (Erneuerbare Energien-Gesetz) oder die Stromsteuer. Steigen einzelne Kosten­faktoren, kann es zu einer Preis­erhöhung kommen.

Sonderkündigung auch bei gestiegenen Umlagen

Grund­versorger dürfen die Preise grund­sätzlich erhöhen, wenn bestimmte Kosten­faktoren, auf die sie keinen Einfluss haben, ansteigen. In Sonder­verträgen muss das Preis­änderungs­recht wirksam in den AGB vereinbart sein. Aber: Ändern Anbieter den vereinbarten Energie­preis, haben Kunden ein Sonder­kündigungsr­echt. Dieses Sonder­kündigungsr­echt ist gesetzlich verankert und besteht bei jeder Preis­erhöhung.

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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