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Arbeitsrecht | 15.08.2022

Homeoffice

Energie­sparen: Darf der Arbeitgeber mich ins Homeoffice schicken?

Homeoffice-Pflicht zum Sparen von Energie schwierig umsetzbar

Energie­sparen ist das Thema des Jahres: Nicht nur für jeden Einzelnen, auch für Unternehmen. Was, wenn ein Arbeitgeber auf die Idee kommt, die Beschäftigten dafür von zu Hause arbeiten zu lassen?

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Kürzer duschen, effizienter kochen - und verstärkt von zu Hause aus arbeiten? Die Anregungen, um im kommenden Herbst und Winter Energie einzusparen, sind vielfältig. Erste Unternehmen erwägen bereits, zu diesem Zweck vorüberg­ehend wieder mehr Homeoffice einzuführen. Aber dürfen Arbeitgeber ihre Beschäftigten ins Homeoffice verbannen, damit sie in Büro­gebäuden die Heizung runter­drehen können?

Homeoffice für beide Seiten freiwillig

Ganz so einfach ist das nicht. Laut Nathalie Oberthür, Fach­anwältin für Arbeits­recht in Köln, geht das nur mit Zustimmung des Arbeit­nehmers oder der Arbeit­nehmerin. „Homeoffice ist für beide Seiten freiwillig“, so die Arbeits­rechts­expertin. Grund­sätzlich sind Arbeitgeber nämlich dazu verpflichtet, ihren Beschäftigten einen Arbeits­platz zur Verfügung zu stellen.

Umgekehrt gilt aber auch: Wer lieber von zu Hause arbeiten möchte - etwa um Fahrtkosten zu sparen - darf das nur, wenn der Arbeitgeber einverstanden ist. Ein Anspruch auf Homeoffice besteht ohne entsprechende Ver­einbarungen nicht.

Die gesetzliche Pflicht für Arbeitgeber, Homeoffice anzubieten, die während der Corona-Pandemie zeitweise bestand, ist bereits im März 2022 ausgelaufen. Wie Schätzungen des Ifo-Instituts vom Mai zeigen, arbeitet immer noch knapp ein Viertel der Arbeit­nehmer in Deutschland im Heimbüro.

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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