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Verbraucherrecht | 11.11.2020

Strom­preis­erhöhung

Energie­versorger müssen Sonder­kündigung akzeptieren

Sonder­kündigungsr­echt nach Strom­preis­erhöhung

Energie­anbieter heben oft zum Jahres­wechsel ihre Preise an. Nicht immer wird das Kunden auch transparent mitgeteilt. Verbraucher sollten ihre Rechte kennen.

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Strom­anbieter müssen ihre Kunden sechs Wochen im Voraus über eine Preis­erhöhung informieren. Kunden haben dann in der Regel ein Sonder­kündigungsr­echt, erklärt die Verbraucher­zentrale Baden-Württemberg in Stuttgart.

Preiserhöhungsverlangen unwirksam bei Verletzung der Informationspflicht

Auf dieses Recht müssen Anbieter ihre Kunden auch hinweisen. Fehlt ein ent­sprechender Hinweis oder ist der Hinweis nicht erkennbar, ist das gesamte Preis­erhöhungs­verlangen unwirksam, erklären die Verbraucher­schützer. Der alte Tarif gilt damit weiter.

Wichtig zu beachten

Preiser­höhungen werden nicht immer transparent angekündigt. Mitunter verstecken sich die Informationen am Ende von umfang­reichen Schreiben. Post ihrer Energie­versorger sollten Kunden daher nicht einfach entsorgen.

Nach Angaben der Verbraucher­zentrale versuchen manche Strom­anbieter, ihre Kunden mit rechtlich fragwürdigen Methoden zu halten.

Ein Beispiel aus der Beratungspraxis

Eine Kundin kündigte nach einer Preis­erhöhung ihren Vertrag und suchte sich einen neuen Anbieter. Der alte Versorger bot ihr am Telefon ein neues Angebot an, was die Kundin aber ablehnte.

Energieversorger muss Sonderkündigungsrecht akzeptieren

Der neue Anbieter teilte ihr trotzdem kurze Zeit später mit, dass der Wechsel nicht stattfinden könne, weil sie noch ein Jahr bei ihrem alten Anbieter gebunden sei. Dieser hatte die Sonder­kündigung ignoriert. Das Landgericht Stuttgart werte dieses Verhalten allerdings als rechts­widrig und gab der Kundin Recht (Az.: 31 O 38/20 KfH).

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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