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Sozialrecht und Sozialversicherungsrecht | 30.03.2020

Hinzu­verdienst­grenze für Rentner

Erhöhung des Hinzu­verdienst-Frei­betrages auf Grund der Corona-Krise

Erhöhung der Hinzuverdienst­möglichkeiten gilt für Alters­rentner (vor Regelalters­grenze) und Neurentner

In der Corona-Krise sind manche Branchen personell besonders gefordert. Um die Beschäftigung nach Renten­eintritt zu erleichtern, gelten daher jetzt neue Hinzu­verdienst­grenzen.

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Aufgrund der Corona-Krise können Rentner in diesem Jahr deutlich mehr hinzuverdienen als bisher. Nach Angaben der Deutschen Renten­versicherung Bund hat die Bundes­regierung die Hinzu­verdienst­grenze für das Jahr 2020 von 6300 Euro auf 44.590 Euro angehoben. Jahres­einkünfte bis zu dieser Höhe führen somit nicht zu einer Kürzung einer vorgezogenen Altersrente. Ab dem Jahr 2021 gilt dann wieder die bisherige Hinzu­verdienst­grenze von 6300 Euro pro Kalender­jahr.

Zeitgrenze gilt für kurzfristige Beschäftigung

Die Zeitgrenzen für eine kurzfristige Beschäftigung in der Zeit vom 1. März bis zum 31. Oktober 2020 werden auf fünf Monate oder 115 Arbeitstage angehoben. Für eine kurzfristige Beschäftigung werden keine Beiträge zur Renten­versicherung gezahlt und somit auch keine Renten­anwart­schaften erworben.

Höhe des Verdienstes spielt keine Rolle

Maßgeblich ist, dass die Beschäftigung von vornherein vertraglich oder aufgrund ihrer Eigenart - zum Beispiel bei Ernte­helfern - befristet und nicht berufs­mäßig ausgeübt wird. Insbesondere mit Blick auf die Saison­kräfte in der Land­wirtschaft werden die Zeitgrenzen befristet ausgeweitet, weil aufgrund der Corona-Pandemie diese voraussichtlich in deutlich geringerer Anzahl zur Verfügung stehen. Bisher betrugen die Grenzen drei Monate oder 70 Arbeitstage.

Keine Änderung für Rente wegen verminderter Erwerbsfähigkeit

Die Anhebung der Hinzu­verdienst­grenzen gilt für Neu- und Bestands­rentnerinnen und -rentner. Keine Änderungen gibt es hingegen bei den Hinzu­verdienst­regelungen für Renten wegen ver­minderter Erwerbs­fähigkeit und bei der Anrechnung von Einkommen auf Hinter­bliebenen­renten.

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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