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Sozialrecht und Sozialversicherungsrecht | 10.01.2019

Freiwillig Renten­beiträge

Erhöhung des Renten­anspruchs: Renten­beiträge für Schul­ausbildungs­zeiten nachzahlen

Antrag auf Nachzahlung muss spätestens bis zum 45. Lebensjahr gestellt werden

Mit zusätzlichen Ein­zahlungen können Verbraucher ihre gesetzliche Rente erhöhen oder notwendige Vor­versicherungs­zeiten für ihren Renten­anspruch erfüllen. Möglich ist dies unter bestimmten Voraus­setzungen, indem sie etwa für Zeiten ihrer schulischen Ausbildung freiwillige Beiträge nachzahlen, informiert die Deutsche Renten­versicherung Bund in Berlin.

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Grund­sätzlich können Versicherte sich Ausbildungs­zeiten an einer Schule, Fachschule oder Hochschule ab dem 17. Geburtstag anrechnen lassen - und zwar höchstens für acht Jahre. Die Ausbildungs­zeiten müssen sie im Rahmen der Renten­konten­klärung nachweisen.

Nachzahlen für Ausbildungszeiten

Für schulische Ausbildungs­zeiten, die zwischen dem 16. und 17. Geburtstag liegen, sowie für Zeiten, die die anrechenbare Höchst­dauer überschreiten, können sie zudem freiwillige Beiträge nachzahlen.

Erst beraten und berechnen lassen

Die Zahlungen können zwischen dem Mindest­beitrag von 83,70 Euro pro Monat und dem Höchstb­eitrag von 1.246,20 Euro pro Monat liegen. Ob sich die Einzahlung lohnt, können Interessierte vorab in einem Beratungs­gespräch beim Renten­versicherungs­träger klären.

Quelle: dpa/DAWR/ab
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