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Familienrecht und Sozialrecht | 26.09.2017

Pflege­begutachtung

Ermittlung des Pflege­grades: Was Betroffene im Hinblick auf die Pflege­begutachtung wissen müssen

Einschätzung für Pflegegrad wird durch Gutachter anhand von Punkte­system ermittelt

Für die Ermittlung eines Pflege­grades gibt ein Gutachter des Medizinischen Dienstes der Kranken­versicherung (MDK) seine Einschätzung ab. Die Begutachtung erfolgt während eines Hausbesuchs - er kann aber auch im Alten- oder Pflegeheim stattfinden. Für diesen Besuch wird vorher ein Termin vereinbart, der Gutachter kommt nicht einfach un­angekündigt vorbei.

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Gutachter macht sich Bild von Gesamtsituation des Betroffenen

Der MDK rät, dass vertraute oder in die Pflege involvierte Personen anwesend sind. Während des Besuchs macht der Gutachter sich ein Bild davon, wie selbst­ständig Betroffene sind und wobei sie Unterstützung benötigen. Die Bereiche Mobilität, geistige und kommunikative Fähigkeiten, Verhalten, Selbst­versorgung, Umgang mit Erkrankungen und Belastungen sowie soziale Kontakte spielen beim Begutachtungs­verfahren eine Rolle. Sie werden am Ende gewichtet und addiert. Von der Gesamt­punkte­zahl hängt ab, in welchen Pflegegrad ein Betroffener eingestuft wird.

Betroffene sollten Arzt- oder Klinikberichte sowie aktuelle Medikamentenpläne zur Hand haben

Der MDK rät, dass Betroffene sich vorher überlegen, was ihnen im Alltag besonders schwerfällt und wo sie sich Unterstützung wünschen. Falls vorhanden, suchen sie am besten vorher Arzt- oder Klinik­berichte heraus. Auch der aktuelle Medikamenten­plan sollte vorliegen - ebenso wie die Pflege­dokumentation, falls regelmäßig ein Pflege­dienst kommt.

Betroffene können innerhalb eines Monats nach Erhalt des Bescheids Widerspruch einlegen

Nach dem Besuch schickt der Gutachter seine Beurteilung an die Pflegekasse. Diese sendet Betroffenen dann den Bescheid über den Pflegegrad zu. Dagegen lässt sich innerhalb eines Monats nach Erhalt des Bescheids Widerspruch bei der Pflegekasse einlegen. Seit Anfang 2017 gibt es fünf Pflegegrade statt drei Pflege­stufen. Während früher der Hilfsbedarf in Minuten gemessen wurde, hängt der Pflegegrad nun davon ab, wie selbst­ständig jemand noch ist.

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Quelle: dpa/DAWR/kg
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