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Verkehrsrecht | 09.01.2020

Betriebs­kosten

Fahr­gemeinschaft: Betriebs­kosten müssen durch alle Mitfahrer geteilt werden

Auch der Fahrer selbst muss als Mitfahrer bei Berechnung berücksichtigt werden

Die Betriebs­kosten einer Fahr­gemeinschaft muss der Fahrer immer durch die Anzahl aller Insassen einschließlich sich selbst teilen. Gewinn darf er nicht machen, sonst drohen schwerwiegende Konsequenzen.

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Bei der Abrechnung der Betriebs­kosten einer Fahr­gemeinschaft gilt: Sie müssen durch alle Mitfahrer geteilt werden - das muss den Fahrer einschließen.

Entgelt der Mitfahrer darf Betriebskosten der Fahrt nicht übersteigen

Denn auch dieser muss seinen Anteil selbst tragen und darf keinen Gewinn machen. Das Entgelt der Mitfahrer dürfe nicht die Betriebs­kosten einer Fahrt übersteigen. Ansonsten unterstellt der Gesetzgeber eine sogenannte „geschäfts­mäßige Absicht zur Personen­beförderung.

Berechnung der Betriebskosten

Zu den Betriebs­kosten zählen Kosten für Sprit und Wartung, Versicherung und darstell­bare Ab­schreibungs­kosten. Deren Summe teilt man durch die Kilometer­jahres­leistung. Die so ermittelten Kosten pro Kilometer sind anschließend durch alle Insassen zu teilen.

Beförderung gegen Geld setzt Personenbeförderungsschein voraus

Eine Personen­beförderung gegen Geld muss man sich genehmigen lassen und braucht dafür unter anderem einen Personen­beförderungs­schein. Ansonsten drohen Bußgelder bis 20.000 Euro. Außerdem riskiert man den Schutz der Haft­pflicht­versicherung. Verschuldet der Fahrer einen Unfall, muss er alle Schäden selbst zahlen. Das kann bei Total­schäden aber insbesondere bei Personen­schäden “in den Ruin führen„, erklärt Rechtsanwalt Tommy Kujus.

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Quelle: dpa/DAWR/kg
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