wichtiger technischer Hinweis:
Sie sehen diese Hinweismeldung, weil Sie entweder die Darstellung von Cascading Style Sheets (CSS) in Ihrem Browser unterbunden haben, Ihr Browser nicht vollständig mit dem Standard HTML 5 kompatibel ist oder ihr Browsercache die Stylesheet-Angaben 'verschluckt' hat. Lesen Sie mehr zu diesem Thema und weitere Informationen zum Design dieser Homepage unter folgender Adresse:   ->  weitere Hinweise und Informationen
Suche
Anwalt gesucht?
Anwalt gefunden!
Sie haben ein rechtliches Problem? Eine individuelle Rechtsfrage? Streit mit dem Nachbarn, Chef oder Ämtern?Gehen Sie auf Nummer sicher und holen Sie sich den fachkundigen Rat eines Rechtsanwalts.Hier im Deutschen Anwaltsregister finden Sie immer den passenden Rechtsanwalt in Ihrer Nähe.Nutzen Síe Ihr Recht!

Steuerrecht | 13.06.2018

Firmenwagen

Fahrtenbuch oder 1-Prozent­regelung: Wie der geldwerte Vorteil für privat genutzte Firmenwagen versteuert wird

Durch Führen eines Fahrten­buchs kann enormer Steuer­vorteil entstehen

Viele Beschäftigte dürfen ihren Firmenwagen auch privat nutzen. In diesem Fall werden Steuern fällig. Auch wenn es aufwendig ist: Ein Fahrtenbuch kann sich am Ende auszahlen.

Werbung

Arbeit­nehmer, die einen Firmenwagen auch privat nutzen dürfen, müssen diesen Vorteil versteuern. Für die Berechnung dieses geldwerten Vorteils kommen zwei Methoden zur Anwendung: zum einen die Pauschal­methode - auch unter 1-Prozent-Regelung und 0,03-Prozent-Regelung bekannt - oder die Gesamtkosten­methode anhand eines ordnungs­gemäßen Fahrten­buchs.

Berechnung nach der Pauschalmethode

„Im Rahmen des Lohnsteuer­abzugs­verfahrens verwenden die Arbeitgeber meist die Pauschal­methode, denn das ist einfacher für sie“, weiß Uwe Rauhöft, Geschäfts­führer des Bundes­verbandes Lohn­steuerhilfe­vereine (BVL) aus Erfahrung. „Und sie setzen sich nicht eines Lohnsteuer­haftungs­risikos aus, falls das Fahrtenbuch vom Finanzamt nicht als ordnungs­gemäß anerkannt wird.“

Für den Arbeit­nehmer ist diese Pauschal­methode in vielen Fällen aber nachteilig. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn das Firmen­fahrzeug nur wenig privat gefahren wird, nur selten Fahrten zur ersten Tätigkeitsstätte zu absolvieren sind, das Fahrzeug gebraucht oder deutlich unter dem Brutto­listenpreis erworben wurde.

Fahrtenbuchmethode trotz Pauschalmethode

Arbeit­nehmer können aber - unabhängig davon, wie ihr Chef das Firmen­fahrzeug steuerlich behandelt - trotzdem ein Fahrtenbuch führen. Dadurch haben sie die Möglichkeit, die Berechnung des geldwerten Vorteils in ihrer Einkommen­steuer­erklärung zu ändern. In der Regel führt das zu einer Steuer­erstattung.

Dafür brauchen sie aber eine Aufstellung über die vom Fahrzeug tatsächlich verursachten Kosten im laufenden Jahr zuzüglich der Anschaffungs­kosten des Fahrzeugs. Diese Angaben stellt in der Regel der Arbeitgeber zur Verfügung. Anhand der im Fahrtenbuch ausgewiesenen Privat­fahrten und Fahrten zur Arbeits­stätte wird dann der tatsächliche individuelle Nutzungs­wert errechnet.

In einem zweiten Schritt wird vom Bruttolohn auf der Jahres­lohnsteuer­bescheinigung der geldwerte Vorteil nach der Pauschal­methode abgezogen und der neu berechnete geldwerte Vorteil nach der Gesamtkosten­methode hinzugerechnet. Dieser Wert wird dann in die Einkommen­steuer­erklärung eingetragen.

Werbung

Fahrtenbuchmethode – Aufwandkann sich lohnen

Die Berechnungs­grundlagen für den geldwerten Vorteil nach der Gesamtkosten­methode und der Korrektur des Bruttolohns sollten dem Finanzamt in einem Schreiben gesondert mitgeteilt werden. In der Steuer­erklärung 2017 kann hierfür das neue Frei­text­feld genutzt werden. Dieser Weg sei zwar nicht ganz einfach, erklärt Uwe Rauhöft. „Aber in vielen Fällen lohnt sich die Mühe.“

Quelle: dpa/DAWR/ab
BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertung: 5 (max. 5)  -  1 Abstimmungsergebnis Bitte bewerten Sie diesen Artikel.0





       Sie sind Anwalt?! Werden Sie ein Teil vom Deutschen Anwaltsregister (DAWR) und stellen Sie sich und Ihre Kanzlei ausführlich vor!Profitieren Sie von der großen Reichweite des DAWR und seiner Partnerportale.Klicken Sie hier und nutzen Sie jetzt Ihre Gelegenheit
auf mehr Mandate aus dem Internet!

#5488

Anschnall­pflicht

Kontrolle ist Pflicht: Wenn sich das Kind selbst abschnallt ...

RechtsanwaltMark Eplinius

[17.08.2018]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternGrund­sätzlich sind alle Mitfahrer in einem Pkw selbst für ihr richtiges Anschnallen verantwortlich. Bei Kindern sieht es jedoch ein bisschen anders aus: Nach einem Beschluss des Ober­landes­gerichts Hamm muss der Fahrer dafür Sorge tragen, dass der kleine Passagier angeschnallt ist und während der ganzen Fahrt auch bleibt!

Rechtsanwalt Guido Lenné

Betriebs­rente

Betrieb­liche Alters­vorsorge in Gefahr: Zehn Pensions­kassen mit 130.000 Betroffenen stark gefährdet

RechtsanwaltGuido Lenné

[16.08.2018]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDie Finanz­aufsicht BaFin (Bundes­anstalt für Finanzd­ienstleistungs­aufsicht) warnte bereits im Mai 2016 davor, dass einige Pensions­kassen ohne neues Kapital die Renten­ansprüche der Arbeit­nehmer nicht mehr erfüllen können. Bei zehn Kassen ist die Betriebs­rente inzwischen ernsthaft in Gefahr. Nun führt die BaFin mit 45 Pensions­kassen intensive Gespräche, um eine Kürzung der Betriebs­rente zu verhindern.

Rechtsanwalt Robert Binder

Branchen­buch­abzocke

www.dein-werbeplakat.de: DR Verlags­gesellschaft für SEO & SEA S.L.U beauftragt PNO Inkasso AG mit Forderungseinzug

RechtsanwaltRobert Binder

[15.08.2018]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBei der PNO Inkasso AG handelt es sich um eine Inkasso­firma aus Deggendorf. Als registriertes Inkasso­büro ist sie berechtigt, Inkasso­dienst­leistungen zu erbringen. Sie ist nach eigenen Angaben Teil der Collectia Company, ein Inkasso­unternehmen aus Skandinavien.

Rechtsanwalt Hermann Kaufmann

Abgas­skandal

Widerruf bei Auto­krediten: Urteil mit Signal­wirkung aus Hamburg

RechtsanwaltHermann Kaufmann

[14.08.2018]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDas Landgericht Hamburg (Versäumnis­urteil vom 29. Juni 2018 – 330 O 145/18, noch nicht rechts­kräftig) hat eine Auto­kreditbank zur Rück­abwicklung der Finanzierung eines Diesel-Pkws verurteilt.

Rechtsanwalt Dr. Martin Heinzelmann

Augenblicks­versagen

Fahrverbot vermeiden: Chancen des Fahrzeug­führers hinsichtlich des Absehens vom Fahrverbot bei Tempo­über­schreitungen

RechtsanwaltDr. Martin Heinzelmann

[13.08.2018]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternHat ein Fahrer eine Ordnungs­widrigkeit in Form einer Geschwindigkeits­überschreitung begangen, kann diese zum temporären Verlust des Führer­scheins führen.

Rechtsanwalt Dr. Ronny Jänig

Grund­erwerb­steuer

Probleme bei der Grund­erwerb­steuer für Einbau­küchen beim Immobilien­kauf

RechtsanwaltDr. Ronny Jänig

[10.08.2018]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternWer ein Grundstück und/oder eine Immobilie erwirbt, wird ganz schön zur Kasse gebeten.

Rechtsanwalt Ulf Böse

VW-Abgas­skandal

Urteil mit Signal­wirkung: OLG Köln verpflichtet Händler zur Rücknahme eines gebrauchten VW-Diesel

RechtsanwaltUlf Böse

[09.08.2018]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDas Oberlandes­gericht Köln hat entschieden, dass ein VW-Händler einen VW-Diesel zurück­nehmen muss. Damit bestätigte das OLG Köln das verbraucher­freundliche Urteil des Land­gerichts Köln.

Rechtsanwalt Philipp Neumann

Widerruf

Fehlerhafte Widerrufs­belehrung: Widerruf eines Darlehens­vertrages der Bank 1 Saar eG aus 2011 wirksam

RechtsanwaltPhilipp Neumann

[08.08.2018]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternMit Urteil vom 27.07.2018 (Az. 1 O 97/18 – nicht rechts­kräftig) hat das Landgericht Saar­brücken fest­gestellt, dass ein im Jahre 2011 abgeschlossener Darlehens­vertrag mit der Bank 1 Saar eG noch im Jahre 2016 wirksam widerrufen werden konnte, da die Wider­rufs­frist des Vertrages nicht zu laufen begonnen hatte.

URL dieses Artikels: https://www.dawr/d5488
 für RechtsanwälteEin Kanzleiprofil beim DAWR kann auch Ihnen helfen!