wichtiger technischer Hinweis:
Sie sehen diese Hinweismeldung, weil Sie entweder die Darstellung von Cascading Style Sheets (CSS) in Ihrem Browser unterbunden haben, Ihr Browser nicht vollständig mit dem Standard HTML 5 kompatibel ist oder ihr Browsercache die Stylesheet-Angaben 'verschluckt' hat. Lesen Sie mehr zu diesem Thema und weitere Informationen zum Design dieser Homepage unter folgender Adresse:   ->  weitere Hinweise und Informationen
Suche
Anwalt gesucht?
Anwalt gefunden!
Sie haben ein rechtliches Problem? Eine individuelle Rechtsfrage? Streit mit dem Nachbarn, Chef oder Ämtern?Gehen Sie auf Nummer sicher und holen Sie sich den fachkundigen Rat eines Rechtsanwalts.Hier im Deutschen Anwaltsregister finden Sie immer den passenden Rechtsanwalt in Ihrer Nähe.Nutzen Síe Ihr Recht!

Steuerrecht | 23.09.2015

Werbungskosten

Feiern von der Steuer absetzen - Worauf Arbeitnehmer achten sollten

Für Absetzbarkeit müssen Aufwendungen in beruflichem Zusammenhang stehen

Arbeitnehmer, die ihren Ausstand vom Job mit den Kollegen feiern, können die Kosten dafür unter bestimmten Voraussetzungen als Werbungskosten absetzen. Wichtig ist, aus welchem Anlass gefeiert wird. Ein Urteil des Finanzgerichts Münster vom 29. Mai 2015 liefert Indizien, worauf Arbeitnehmer achten sollten.

Werbung

Um als Werbungskosten die Steuer zu mindern, müssen Aufwendungen in einem beruflichen Zusammenhang stehen. Das ist bei Feierlichkeiten meist dann der Fall, wenn der Arbeitnehmer in den Ruhestand geht oder den Arbeitgeber wechselt. Private Ausgaben werden hingegen nicht berücksichtigt. Dazu zählen beispielsweise eher Feiern wie Dienstjubiläen oder Geburtstage.

Zeit und Veranstaltungsort als Kriterien zur Einstufung der Feier als „beruflich“ oder „privat“

Kriterien wie Zeit und Veranstaltungsort können einen Hinweis darauf geben, wann eine Feier beruflich oder privat veranlasst ist. Findet die Veranstaltung während der Arbeitszeit und auf dem Betriebsgelände statt, liefert dies ein Argument für einen beruflichen Anlass. Auch wenn auf der Gästeliste nur Kollegen, Geschäftspartner und Kunden stehen, unterstreicht dies den dienstlichen Charakter der Feier. Will der Arbeitnehmer die Kosten steuerlich absetzen, sollte er keine Freunde und Angehörige einladen. Beteiligt sich der Arbeitgeber an der Feier, hilft bei der Organisation oder stellt die Kollegen für die Feier von der Arbeit frei, sollte dies beim Finanzamt angegeben werden. Auch Belege und Quittungen für die Feier sollten sorgsam aufbewahrt werden.

Ausmaß der Veranstaltung entscheidend

Auch das Ausmaß der Veranstaltung ist entscheidend: Der Gastgeber darf die Bewirtungskosten nicht ausufern lassen. Das Finanzgericht Münster hielt in dem konkreten Fall die Kosten von rund 50 Euro pro Person für zulässig (Finanzgericht Münster, Urteil vom 29.05.2015, Az. 4 K 3236/12 E). Da zahlreiche Gründe für eine berufliche Veranlassung sprachen, wurden dem Arbeitnehmer die Kosten der Feier von rund 5.000 Euro als Werbungskosten anerkannt.

Werbung

Quelle: dpa/DAWR/AB
BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertung: keine Bitte bewerten Sie diesen Artikel.0/0/5/0





       Sie sind Anwalt?! Werden Sie ein Teil vom Deutschen Anwaltsregister (DAWR) und stellen Sie sich und Ihre Kanzlei ausführlich vor!Profitieren Sie von der großen Reichweite des DAWR und seiner Partnerportale.Klicken Sie hier und nutzen Sie jetzt Ihre Gelegenheit
auf mehr Mandate aus dem Internet!

#1121

URL dieses Artikels: https://www.dawr/d1121
 für RechtsanwälteEin Kanzleiprofil beim DAWR kann auch Ihnen helfen!