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Versicherungsrecht | 19.06.2019

Ausbildungs­versicherung

Finanzielles Polster für die Ausbildung: Lohnt sich eine Ausbildungs­versicherung?

Wissens­wertes zur Ausbildungs­versicherung

Ausbildungs­versicherungen sind bei Großeltern oder Eltern durchaus gefragt. Schließlich versprechen die Policen, die Ausbildung der Kinder zu finanzieren. Das klingt bequem. Aber ist das wirklich die beste Art, finanziell für den Nachwuchs vorzusorgen?

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Die Einschulung ist oft der Anfang einer langen Bildungs­karriere. Denn nach der Schule zieht es viele junge Leute an die Hochschulen. Damit Eltern ihren Kindern das finanzieren können, gibt es Ausbildungs­versicherungen. Doch in der Praxis zahlt sich so ein Vertrag eher selten aus, erklärt Simone Weidner von der Stiftung Warentest.

Warum sind Ausbildungsversicherungen nicht geeignet?

In der Regel handelt es sich um eine kapital­bildende Lebens-oder Renten­versicherung, häufig mit Fonds­investment. Die Police kombiniert Versicherungs­schutz und Geldanlage. Als Sparvertrag ist das bei einem Garantie­zins von aktuell 0,9 Prozent nicht geeignet.

Zu bedenken ist auch, dass ein Teil der eingezahlten Beiträge für die Todesfall­absicherung und ein Teil für Abschluss­kosten verwendet wird. Das reduziert den Sparanteil für die Ausbildung. Wollen Eltern für den eigenen Todesfall vorsorgen, sollten sie ihre Kinder besser mit einer Risiko­lebens­versicherung absichern.

Welche Alternativen gibt es, um die Ausbildung zu finanzieren?

Die Ausbildung der Kinder ist nicht in erster Linie eine Frage der Versicherung, sondern der Geldanlage. Eltern oder Großeltern können zum Beispiel einen Sparvertrag auf den Namen des Kindes abschließen. Ist das Geld auf den Namen des Kindes angelegt, dürfen Eltern nicht mehr eigenmächtig darüber verfügen. Ab dem 18. Geburtstag hat das Kind Zugriff auf das Konto.

Soll das Geld ohne jedes Risiko angelegt werden und zu 100 Prozent dem Kind gehören, bietet sich für eine höhere Einmalsumme, zum Beispiel 10.000 Euro oder mehr, eine sichere Anlage mit garantierten Zinsen an. Für eine Festgeld­anlage mit zehn Jahren Laufzeit gibt es etwa 1,5 Prozent jährlich. Bank­sparpläne sind wegen der zurzeit niedrigen Zinsen nicht empfehlens­wert.

Allen, die das Risiko nicht scheuen, ist zu empfehlen, mit einem ETF-Sparplan auf den Weltaktien­markt für die Ausbildung der Kinder zu sparen und ein Depot auf den Namen des Kindes anzulegen. Angesichts des langen Anlage­horizonts von zum Beispiel 18 Jahren sind die Risiken von Fondss­parplänen, die auf einen weltweiten Aktienindex setzen, überschaubar. In der Vergangenheit brachten Aktienfonds im lang­jährigen Durchschnitt Renditen von 6 bis 8 Prozent pro Jahr ein.

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Brauchen Schulkinder überhaupt eigene Versicherungen?

Nein, in der Regel nicht. Der Versicherungs­schutz läuft in den meisten Fällen über die Eltern, zum Beispiel in der gesetzlichen Kranken­versicherung oder der Haft­pflicht­versicherung. Sinnvoll kann aber eine Kinder­invaliditäts­versicherung sein. Sie zahlt, wenn ein Kind durch Krankheit oder Unfall dauerhaft invalide wird, entweder eine lebenslange monatliche Rente oder einmalig eine hohe Summe. Eltern können den Schutz meist ab dem ersten Lebensjahr des Kindes abschließen, seltener schon ab der sechsten Lebenswoche. Die Verträge laufen oft nur bis zum 18. Geburtstag. Die Versicherung kostet aber zwischen 150 und 500 Euro im Jahr.

Quelle: dpa/DAWR/ab
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