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Steuerrecht | 17.05.2023

Betriebs­ausgaben­pauschale

Finanz­verwaltung erhöht die Betriebs­ausgaben­pauschale

Als Schrift­steller oder Journalist tätig? Dann können Teile der Betriebs­ausgaben pauschal steuerlich geltend gemacht werden

Selbstständige Journalisten, Schrift­steller, Künstler oder Wissenschaftler können seit 2023 pauschal höhere Betriebs­ausgaben steuerlich geltend machen. Das hat das Bundes­finanz­ministerium beschlossen.

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Wer selbst­ständig tätig ist, hat in der Regel nicht nur Einnahmen, sondern auch betriebsbedingte Ausgaben. Die Ausgaben sind steuerlich absetzbar und mindern den Gewinn. Sie müssen zwar grund­sätzlich durch Belege nachgewiesen werden. Aus Gründen der Vereinfachung ist es aber bei bestimmten Tätigk­eiten möglich, einen gewissen Teil der Betriebs­ausgaben als Pauschale geltend zu machen. Darauf weist der Bund der Steuer­zahler hin.

Höhere Betriebsausgabenpauschalen u. a. für schriftstellerische und journalistische Tätigkeiten

Diese Pauschalen hat das Bundes­finanz­ministerium für Einkünfte aus haupt­beruflicher selbst­ständiger schrift­stellerischer oder journalistischer Tätigkeit, aus wissenschaftlicher, künstlerischer oder schrift­stellerischer Neben­tätigkeit sowie aus neben­amtlicher Lehr- und Prüfungs­tätigkeit ab dem Jahr 2023 angehoben. Grund ist der enorme Anstieg des allgemeinen Preis­niveaus.

Damit können künftig 30 Prozent der Betriebs­einnahmen aus haupt­beruflicher selbst­ständiger schrift­stellerischer oder journalistischer Tätigkeit pauschal als Betriebs­ausgabe abgesetzt werden, höchstens aber 3600 Euro pro Jahr.

Bei wissenschaftlicher, künstlerischer oder schrift­stellerischer Neben­tätigkeit kann die Betriebs­ausgaben­pauschale in Höhe von 25 Prozent der Betriebs­einnahmen angesetzt werden, höchstens aber 900 Euro jährlich. Der Bund der Steuer­zahler (BdSt) weist darauf hin, dass der Höchstb­etrag von 900 Euro für alle Neben­tätigkeiten, die unter die Vereinfachungs­regelung fallen, nur einmal gewährt werden kann.

Mit Nachweis können höhere Ausgaben angesetzt werden

Haben betroffene Steuer­zahler höhere Betriebs­ausgaben, können sie diese mit den entsprechenden Nachweisen angeben. Daniela Karbe-Geßler vom BdSt empfiehlt daher betroffenen Selbstständigen, Jahr für Jahr zu prüfen, ob die tatsächlichen Betriebs­ausgaben die Pauschale übersteigen. „Haben Steuer­zahler keine oder nur geringe Betriebs­ausgaben, kann auf die Betriebs­ausgaben­pauschale zurückgegriffen werden.“

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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