wichtiger technischer Hinweis:
Sie sehen diese Hinweismeldung, weil Sie entweder die Darstellung von Cascading Style Sheets (CSS) in Ihrem Browser unterbunden haben, Ihr Browser nicht vollstndig mit dem Standard HTML 5 kompatibel ist oder ihr Browsercache die Stylesheet-Angaben 'verschluckt' hat. Lesen Sie mehr zu diesem Thema und weitere Informationen zum Design dieser Homepage unter folgender Adresse:   ->  weitere Hinweise und Informationen
Suche
Anwalt gesucht?
Anwalt gefunden!
Sie haben ein rechtliches Problem? Eine individuelle Rechtsfrage? Streit mit dem Nachbarn, Chef oder Ämtern?Gehen Sie auf Nummer sicher und holen Sie sich den fachkundigen Rat eines Rechtsanwalts.Hier im Deutschen Anwaltsregister finden Sie immer den passenden Rechtsanwalt in Ihrer Nähe.Nutzen Síe Ihr Recht!

Steuerrecht | 06.07.2016

Dienstwagen

Firmenwagen: Bei Privat­nutzung muss der geldwerte Vorteil versteuert werden

Fahrten­buch­methode oder 1-Prozent-Regelung

Ein Dienstwagen ist bequem - mitunter aber teurer, als er sein muss. Denn das Finanzamt setzt bei der Berechnung des geldwerten Vorteils immer den Neupreis an. Ob das in allen Fällen zulässig ist, ist allerdings juristisch umstritten.

Werbung

Bei Privatnutzung des Firmenwagens muss der geldwerte Vorteil versteuert werden

Wer einen Firmenwagen auch privat nutzt, muss den geldwerten Vorteil versteuern. Dabei kommt entweder die Fahrten­buch­methode oder die 1-Prozent-Regelung zur Anwendung. „Die Anforderungen der Finanz­ämter an ein ordnungsgemäßes Fahrtenbuch sind hoch, und das Führen eines Fahrten­buchs ist sehr aufwendig“, erläutert Erich Nöll vom Bundes­verband der Lohn­steuerhilfe­vereine (BDL) in Berlin.

Nicht selten wird das Fahrtenbuch auch nicht anerkannt

In diesen Fällen kommt für die Privat­fahrten dann automatisch die 1-Prozent-Regelung zur Anwendung. Grundlage für die Berechnungen ist immer der Brutto­listen­neu­preis des Neuwagens. Strittig ist aber, ob dieser Ansatz auch gerechtfertigt ist, wenn das Fahrzeug gebraucht gekauft wurde. Ein entsprechendes Klage­verfahren ist vor dem Bundes­finanz­hof (BFH) anhängig (Az.: X R 28/15).

Steuerpflichtige bei denen die 1-Prozent-Regelung zur Anwendung kommt - sollten Einspruch gegen Steuerbescheid einlegen

„Im Hinblick auf das anhängige Klage­verfahren vor dem BFH sollten Steuer­pflichtige, deren Firmenwagen gebraucht erworben wurde und der geldwerte Vorteil nicht nach dem Fahrtenbuch bemessen wird, Einspruch gegen den Steuer­bescheid einlegen“, rät Nöll. Mit dem Einspruch sollte zugleich der Antrag auf Ruhen des Verfahrens gestellt werden. Außerdem sollte beantragt werden, den geldwerten Vorteil nach der Höhe des Privat­nutzungs­anteils an den Gesamt­kosten des Fahrzeugs zu bemessen. Selbst bei großzügigen Schätzungen hinsichtlich des Privat­nutzungs­anteils kommt man bei gebrauchten und bereits abgeschriebenen Fahrzeugen oft zu deutlich günstigeren Werten.

Werbung

Quelle: dpa/DAWR/ab
BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertung: keine Bitte bewerten Sie diesen Artikel.0/0/5/0





       Sie sind Anwalt?! Werden Sie ein Teil vom Deutschen Anwaltsregister (DAWR) und stellen Sie sich und Ihre Kanzlei ausführlich vor!Profitieren Sie von der großen Reichweite des DAWR und seiner Partnerportale.Klicken Sie hier und nutzen Sie jetzt Ihre Gelegenheit
auf mehr Mandate aus dem Internet!

#2409

URL dieses Artikels: https://www.dawr/d2409
 für RechtsanwälteEin Kanzleiprofil beim DAWR kann auch Ihnen helfen!