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Steuerrecht | 16.03.2021

Grund­steuer­erlass

Frist läuft ab: Vermieter können Grund­steuer­erlass beantragen

Grund­steuer­erlass gilt nicht für selbst­verschuldete Miet­ausfälle

Die Corona-Pandemie hat auch zu Miet­ausfällen geführt. Betroffene Vermieter können hier aber einen Steuer­erlass beantragen. Voraussetzung ist, dass der Mietausfall nicht selbst verschuldet ist.

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Vermieter haben unter bestimmten Voraus­setzungen Anspruch auf einen Teilerlass der Grundsteuer. Möglich ist das, wenn sie im vergangenen Jahr un­verschuldet erhebliche Miet­ausfälle hatten, erklärt der Eigentümer­verband Haus und Grund Deutschland. Hierzu zählen auch corona­bedingte Miet­ausfälle.

Beantragung bis 31. März 2021

Die Anträge für das Jahr 2020 können in diesem Jahr bis 31. März gestellt werden. Zuständig für den Antrag sind die Steuer­ämter der Städte und Gemeinden, in den Stadt­staaten die Finanz­ämter. Die Frist ist nicht verlängerbar. Wird der Termin versäumt, kommt nur noch ein Erlass im Ermessen des Finanzamtes infrage.

Die Voraussetzungen

Die Grundsteuer für vermietete Immobilien wird erlassen, wenn die Miet­erträge entweder um mehr als 50 Prozent hinter dem normalen Rohertrag einer Immobilie zurück­geblieben sind oder eine Immobilie vollkommen ertraglos war. Im ersten Fall werden 25 Prozent der Grundsteuer erlassen, im zweiten Fall 50 Prozent.

Gültige Ursachen für die Mietausfälle

Leerstand, allgemeiner Mietpreis­verfall oder strukturelle Nicht­vermietbarkeit. Auch außergewöhnliche Ereignisse, wie Wohnungs­brände oder Wasser­schäden sind berechtigte Gründe.

Wichtig

Der Vermieter darf die Miet­ausfälle aber nicht selbst verschuldet haben. Dies setzt bei nicht vermieteten Wohnungen ernsthafte und nachhaltige Vermietungs­bemühungen voraus, die dokumentiert werden sollten.

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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