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Mietrecht und Nachbarschaftsrecht | 08.02.2018

Pflanzenbeschnitt

Garten­besitzer aufgepasst: Hecken und Sträucher roden oder schneiden von März bis September verboten

Naturschutz­gesetz grenzt Zeitraum für Rodung und andere Arbeiten ein

Vom 1. März bis 30. September dürfen Hecken in Deutschland nicht entfernt oder stark geschnitten werden - eine Regelung zum Schutz von Vögeln und Insekten. Hobby­gärtner müssen aber nicht vorsorglich zur Schere greifen, um die erlaubte Heckenhöhe einhalten zu können.

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Garten­besitzer müssen sich in diesen Wochen beeilen: Wer eine Hecke radikal abschneiden oder gar entfernen will, muss dies bis Ende Februar getan haben. Anschließend verbietet das Bundes­naturschutz­gesetz solche Arbeiten bis zum Ende des Sommers.

Ab März gilt Bestandsschutz für nistende und brütende Tiere

Das Verbot vom 1. März bis 30. September umfasst das Zerstören, Roden und starke Zurück­schneiden von Hecken, Wallhecken, Gebüschen sowie Röhricht- und Schilf­bestände in Siedlungen und in der freien Landschaft. Darin lebende, nistende und brütende Tiere sollen so geschützt werden. Verstöße können mit einem Bußgeld von bis zu 50.000 Euro geahndet werden, es handelt sich um eine Ordnungs­widrigkeit.

Form- und Pflegeschnitte nicht vom Verbot betroffen

Nicht betroffen von dem Verbot sind Form- und Pflege­schnitte, die dazu dienen, den Zuwachs der Pflanzen zu entfernen. Aber auch hier sollten Garten­besitzer auf brütende Tiere Rücksicht nehmen.

Kein vorsorglicher Rückschnitt vor Verbotszeit notwendig

Eine besondere Vorsorge für die Verbotszeit ist allerdings nicht nötig, wie eine Entscheidung des Land­gerichts Freiburg zeigt. Das Gericht beschäftigte sich mit der Frage, ob Grundstücks­besitzer die Hecke vor dem 1. März so kürzen müssen, dass das Grün auch nach diesem Datum während der Vegetations­zeit nicht höher wird als erlaubt. Denn es gibt in manchen Nachbar­rechts­gesetzen der Bundes­länder Bestimmungen, wie hoch Hecken maximal werden dürfen.

Hecken dürfen im Sommer Maximalhöhe überschreiten

Das Urteil: Hecken dürfen im Sommer auch höher werden als die Maximal­höhe, die in diesem Fall das baden-württembergischen Nachbar­rechts­gesetz vorsieht (Landgericht Freiburg, Urteil vom 07.12.2017, Az. 3 S 171/16). Eine Verpflichtung zum vorsorglichen Rück­schnitt bestehe nicht, entschied das Gericht. Sie mache auch praktisch keinen Sinn, weil das Pflanzen­wachstum kaum vorhersehbar sei. Das Gericht wies damit die Klage eines Nachbarn ab. Das Urteil ist den Angaben des Land­gerichts zufolge rechts­kräftig.

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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