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Steuerrecht und Verbraucherrecht | 21.02.2020

Energetische Gebäude­sanierung

Gebäude Energie­effizient sanieren und Förderm­ittel nutzen

Doch Vorsicht: Manche Förder­möglichkeit kann Steuer­vorteil zunichtemachen

Wer sein Haus energetisch modernisiert, profitiert steuerlich.

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Für energetische Gebäude­sanierungs­maßnahmen wird im Wege der Einkommen­steuer­erklärung eine Steuer­ermäßigung gewährt. Diese beträgt im Jahr des Abschlusses der Maßnahme und im nächsten Jahr jeweils 7 Prozent der Kosten, höchstens jedoch jeweils 14.000 Euro. Im dritten Jahr beträgt die Steuer­ermäßigung 6 Prozent der Kosten und höchstens 12.000 Euro.

Maximale Steuerermäßigung von bis zu 40.000 Euro pro Objekt möglich

„In Summe werden also 20 Prozent der Kosten von bis zu 200.000 Euro gefördert“, erklärt Erich Nöll vom Bundes­verband Lohn­steuerhilfe­vereine (BVL). Pro Objekt kann sich damit eine maximale Steuer­ermäßigung von bis zu 40.000 Euro pro Objekt ergeben. Das gilt für alle Maßnahmen, die seit dem 1. Januar begonnen wurden.

Voraussetzung: Objekt muss ausschließlich eigenen Wohnzwecken dienen

Die Sanierungs­maßnahme muss in einem Objekt durch­geführt worden sein, das ausschließlich eigenen Wohnzwecken dient - und zwar im jeweiligen Kalender­jahr. Vermietungs­objekte sind nicht begünstigt. Außerdem muss das begünstigte Objekt bei der Durchführung älter als 10 Jahre sein. Außerdem muss eine Rechnung vorliegen, die nicht bar bezahlt wurde.

Bedingung: Energieberater muss vom BAFA als fachlich qualifiziert zugelassen worden sein

Sofern ein Energie­berater zur Begleitung der jeweiligen Sanierungs­maßnahme hinzu­gezogen wurde, beträgt die Steuer­ermäßigung für die Kosten dieses Energie­beraters 50 Prozent. Allerdings muss der Berater vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhr­kontrolle (BAFA) als fachlich qualifiziert zugelassen worden sein.

Zuschuss für Energieberater kann Steuerfalle sein

Hier lauert aber eine Steuerfalle: Die Kosten des Energie­beraters können auch von der Kredit­anstalt für Wieder­aufbau (KfW) mit 50 Prozent bezuschusst werden. Nimmt man diesen Zuschuss allerdings in Anspruch, entfällt die Steuer­ermäßigung für die gesamte Maßnahme.

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Auf 50-Prozentige Erstattung der KfW für Energieberater sollte verzichtet werden

„Da die Kosten des Energie­beraters im Vergleich zu den Kosten einer gesamten Sanierungs­maßnahme regelmäßig nur einen kleinen Teil ausmachen, sollte man auf die 50-Prozentige Erstattung der KfW für den Energie­berater verzichten, wenn sich damit die Steuer­ermäßigung für die gesamte Sanierungs­maßnahme sichern lässt“, empfiehlt Erich Nöll.

Quelle: dpa/DAWR/ab
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