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Steuerrecht | 11.03.2020

Steuerfreie Gehalts­extras

Gehalts­extras statt klassischer Gehalts­erhöhung: Zusatz­leistungen vertraglich aushandeln

Statt einer Lohn­erhöhung kann sich auch ein vom Chef bezahltes Jobticket lohnen

Spendiert der Chef seinen Mitarbeitern ein Gehalts­extra, so kann das steuerfrei bleiben. Das gilt allerdings nicht bei Gehalts­umwandlungen. Worauf kommt es an?

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Arbeit­nehmer, die eine Lohn­erhöhung aushandeln, sollten auch an die Möglichkeit von Zusatz­leistungen denken. Statt einer klassischen Gehalts­erhöhung kann sich ein Sachbezug lohnen, denn dieser kann steuerfrei bleiben. Das ist nach einer neuen Verwaltungs­anweisung allerdings an Voraus­setzungen gebunden.

Ärger mit dem Finanzamt vermeiden

„Wer keinen Ärger mit dem Finanzamt riskieren will, schaut sich die neuen Bedingungen am besten vorher an“, rät Isabel Klocke vom Bund der Steuer­zahler. Zum Hintergrund: Lohnextras vom Arbeitgeber müssen zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn gewährt werden, damit sie steuerfrei bleiben dürfen. Strittig ist allerdings, wann das Kriterium „zusätzlich“ tatsächlich erfüllt ist.

Bundesfinanzhof entschied zugunsten von Arbeitnehmern

Der Bundes­finanz­hof entschied jetzt zugunsten der Arbeit­nehmer und erkannte eine Gehalts­umwandlung an. Im konkreten Fall hatten die Mitarbeiter und der Arbeitgeber vereinbart, den Arbeitslohn herab­zusetzen. Stattdessen erhielten die Arbeit­nehmer einen Zuschuss für Fahrten zur Arbeit und für die Internet­nutzung (Az.: VI R 32/18).

Bundesfinanzministerium widerspricht dem BFH

Das Bundes­finanz­ministerium hat das Urteil aber für nicht anwendbar erklärt. Möchte der Arbeitgeber eine steuerfreie Zusatz­leistung erhalten, muss dies also extra - ohne Lohn­kürzung - vereinbart werden. „Verzichten Arbeit­nehmer hingegen auf Geld und bekommen stattdessen ein Jobticket, ein Jobrad oder einen Gutschein vom Arbeitgeber, ist der Steuer­vorteil weg“, erklärt Isabel Klocke vom Bund der Steuer­zahler.

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Gehaltsumwandlung vermeiden und steuerfreie Zusatzleistungen aushandeln

Arbeit­nehmer, die einen neuen Arbeits­vertrag aushandeln, sollten gleich an mögliche steuerfreie Zusatz­leistungen denken. „So läuft man gar nicht erst Gefahr, dass eine Gehalts­umwandlung entsteht“, ergänzt Isabel Klocke vom Bund der Steuer­zahler. In vielen Fällen kann es sich dann lohnen, ein etwas niedrigeres Gehalt in Kauf zu nehmen und etwa ein steuer­freies Jobticket oder einen Zuschuss zum Fahrticket dafür auszuhandeln.

Quelle: dpa/DAWR/ab
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