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Arbeitsrecht | 27.07.2020

Gehalt

Gehalts­verzicht in der Corona-Krise: Geht das?

Maßgebend ist der geschlossene Arbeits­vertrag

Arbeit­nehmer sind oftmals zu vielem bereit, um einen Jobverlust zu verhindern - gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten. Ist es möglich, dass sie für eine Weile ohne Gehalt arbeiten?

In Folge der Corona-Pandemie haben zahlreiche Unternehmen zu kämpfen. Da möchte manch Arbeit­nehmer seinem Arbeitgeber entgegen­kommen - und freiwillig auf Teile des Gehalts verzichten. Geht das?

Grundsätzlich kann auf das Gehalt verzichten

Grund­sätzlich ja, sagt Peter Meyer, Fachanwalt für Arbeits­recht in Berlin. Es gäbe jedoch wie fast immer im Arbeits­recht auch ein „Aber“. Gilt für das Arbeits­verhältnis ein Vergütungs­tarif­vertrag, können Arbeit­nehmer nicht einfach so auf einen Teil ihres Gehalts verzichten. „Vorher müssten die Tarif­vertrags­parteien, also Arbeitgeber­verband und Gewerk­schaft, zustimmen“, erklärt Meyer.

Bei einem Tarifvertrag können sich Arbeitnehmer und Arbeitgeber auf weniger Stundenlohn einigen

Gibt es keinen Tarif­vertrag, können sich Arbeitgeber und Arbeit­nehmer aber zum Beispiel darauf einigen, dass der Arbeit­nehmer statt 18 Euro nur noch 17 Euro Stundenlohn bekommt. In Unternehmen mit Betriebsrat hat dieser bei Entscheidungen zur Reduzierung der geltenden Vergütung aber auch ein Mit­sprache­recht.

Neu vereinbarte Vergütung darf nicht unter Mindestlohn liegen

Nicht zulässig wäre es dem Fachanwalt zufolge, wenn die neu vereinbarte Vergütung unterhalb des Mindest­lohns liegt. „Das ist aber ein theoretischer Fall. Eher werden sich die Parteien darauf einigen, dass zum Beispiel das Urlaubsgeld oder das 13. Gehalt entfällt.“

Kompletter Lohnverzicht ist nicht erlaubt

Auch ein kompletter Lohn­verzicht, obwohl man weiter zur Arbeit kommt, ist laut Meyer nicht zulässig. Schließlich muss der Arbeitgeber für jede geleistete Stunde auch Sozial­versicherungs­beiträge zahlen.

Quelle: dpa/DAWR/ku
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