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Steuerrecht | 24.10.2015

Scheidung

Geldtipp: Scheidungskosten beim Finanzamt geltend machen

Scheidungskosten als außergewöhnliche Belastung angeben

Steuerpflichtige sollten ihre Scheidungskosten weiterhin beim Finanzamt als außergewöhnliche Belastungen geltend machen. Sollte das Finanzamt dies ablehnen, können sie dagegen Einspruch einlegen. Darauf weist der Bundesverband der Lohnsteuerhilfevereine (BDL) in Berlin hin.

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Bei Ablehnung sollte das Ruhen des Verfahrens beantragt werden

Bei Ablehnung sollten Steuerpflichtige auf jeden Fall das Ruhen des Verfahrens beantragen. Das könnte sich lohnen, denn beim Bundesfinanzhof stehen derzeit drei Revisionsverfahren zu diesem Thema (Az.: VI R 66/14, VI R 81/14 und VI R 19/15) an. Je nachdem wie die Richter entscheiden, könnten Geschiedene mit einem ruhenden Verfahren profitieren. Denn es kann sein, dass das Finanzamt die Kosten des Zivilprozesses am Ende doch als außergewöhnliche Belastungen anerkennen muss.

Finanzverwaltung will Scheidungskosten nicht als außergewöhnliche Belastung anerkennen

Der Hintergrund dazu ist: Durch eine Änderung des Einkommenssteuerrechtes im Jahr 2013 vertritt die Finanzverwaltung die Auffassung, dass Scheidungskosten nicht als außergewöhnliche Belastungen anzuerkennen seien, weil diese nicht die Existenzgrundlage gefährden. Dies ist umstritten.

Bundesfinanzhof muss nun entscheiden, ob Zivilprozesskosten als außergewöhnliche Belastung steuerlich anzuerkennen sind

Denn nach einer alten Gesetzgebung kommt es auf die Ursachen an, die zu den Ausgaben geführt haben. Wenn der Steuerpflichtige sich diesen unter anderem aus rechtlichen oder sittlichen Gründen nicht entziehen kann, sind Zivilprozesskosten als außergewöhnliche Belastung steuerlich anzuerkennen. Mit beiden Auffassungen muss sich nun der Bundesfinanzhof auseinandersetzen.

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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