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Sozialrecht und Sozialversicherungsrecht | 02.12.2020

Arbeits­unfall

Gesetzlich unfall­versichert in der Pause? - mit Ausnahmen

Ein Arbeits­unfall muss im Zusammenhang mit der versicherten Tätigkeit stehen

Bei einem Arbeits­unfall greift in der Regel die gesetzliche Unfall­versicherung. Es gibt bei der Arbeit aber auch Situationen, die nicht unter diesen Schutz fallen. Ein Überblick.

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Die gesetzliche Unfall­versicherung umfasst grund­sätzlich Arbeits­unfälle sowie Unfälle, die sich auf dem Weg von und zur Arbeits­stelle ereignen. Geht es aber um Pausen im Job, gibt es einige Ausnahmen, erklärt die Verwaltungs­berufs­genossenschaft (VBG) auf ihrem Portal „Certo“.

Rauchen oder frische Luft schnappen: Auf eigenes Risiko

Wer etwa zum Rauchen oder um frische Luft zu schnappen nach draußen geht, kann sich nicht auf die gesetzliche Unfall­versicherung berufen. Unfälle auf dem Weg vor die Tür oder während einer solchen Pause sind laut Certo nicht gedeckt.

Weg bis zur WC-Tür versichert

Wer dagegen zur Toilette muss, ist auf seinem Weg bis zur WC-Tür versichert. Unfälle, die hinter der Türe passieren, fallen aber wiederum nicht unter den Schutz der gesetzlichen Unfall­versicherung.

Außerdem gilt

Nur der Weg zum Mittagessen, nicht aber das Mittagessen selbst sind durch die Versicherung abgedeckt. Es sei denn, es handelt sich explizit um ein Geschäfts- oder Betriebs­essen.

Weg zum Supermarkt: Unfall steht in keinem Zusammenhang zur Berufstätigkeit

An sich gilt das genauso für den Weg zum Supermarkt, wenn man dort für die anschließende Mittags­pause einkauft. Wer aber noch schnell ein Hemd aus der Reinigung oder etwas für das Abendbrot mit der Familie holt, handelt im Privat­interesse. Die gesetzliche Unfall­versicherung greift dann nicht.

Homeoffice: Unfälle müssen im engem Zusammenhang mit der beruflichen Tätigkeit stehen

Auch im Homeoffice gelten Unfälle, die in engem Zusammenhang mit der beruflichen Tätigkeit stehen, als Arbeits­unfälle - wie zum Beispiel der Gang zum Drucker. Wer aber auf dem Weg zur Küche oder zur Toilette stürzt, steht nicht unter dem Schutz der gesetzlichen Unfall­versicherung.

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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