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Immobilienrecht und Mietrecht | 24.02.2016

Kündigung

Gesetzliche Kündigungsfrist für Vermieter verlängert sich mit Mietdauer

Mieter kann sich nach ordentlicher Kündigung mehr Zeit beim Auszug lassen

Bei einem unbefristeten Mietvertrag verlängert sich für den Vermieter im Laufe der Jahre die Kündigungsfrist. Für den Mieter bedeutet dies: Je länger er in einer Wohnung lebt, desto mehr Zeit kann er sich nach einer ordentlichen Kündigung beim Auszug lassen.

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Vermieter muss Kündigungsfristen beachten

In den ersten Jahren liegt die gesetzliche Frist bei rund drei Monaten. Wenn der Vermieter beispielsweise bis zum 3. März kündigt, muss der Mieter in der Regel bis zum 31. Mai ausziehen.

Nach fünf Jahren steigt die Kündigungsfrist für den Vermieter auf sechs Monate. Wohnt der Mieter mehr als acht Jahre in einer Wohnung oder einem Haus, endet das Mietverhältnis in der Regel erst nach neun Monaten. Damit die Kündigung gültig ist, muss der Vermieter immer einen Grund angeben - denkbar wäre Eigenbedarf.

Mieter kann Wohnung innerhalb von drei Monaten kündigen

Der Mieter kann den Vertrag meist unabhängig von seiner Wohnzeit innerhalb von drei Monaten beenden. Sollte im Vertrag eine kürzere Frist vereinbart sein, ist in der Regel auch diese für ihn zulässig.

Quelle: dpa/DAWR/ab
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