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Familienrecht und Sozialrecht | 09.04.2019

Kindererziehungszeiten

Gesetzlichen Renten­versicherung: Kinder­erziehung hat Auswirkungen auf Rentenhöhe

Berücksichtigungszeiten wirken sich positiv auf Renten­anspruch aus

Für die Erziehung eines Kindes bekommen Eltern bis zu drei Jahre Beitrags­zeiten in der gesetzlichen Renten­versicherung pro Kind gutgeschrieben.

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Für die Berechnung der Rente spielt aber auch die Zeit bis zur Vollendung des zehnten Lebens­jahres eines Kindes eine Rolle. Diese Berücksichtigungsz­eiten wirken sich indirekt positiv auf den Renten­anspruch aus. Eltern können damit Lücken in ihrer Versicherungs­biografie schließen und eine zeitgleiche versicherungs­pflichtige Beschäftigung im Rahmen der Renten­berechnung besser bewertet bekommen.

Ein Plus für arbeitende Eltern

Die Anrechnung lohnt sich durchaus: Die Anwartschaft aus einer versicherungs­pflichtigen Beschäftigung kann bei einem geringen Verdienst, zum Beispiel wegen Teil­zeit­arbeit, um bis zu 50 Prozent wegen zeit­gleicher Kinder­berücksichtigungszeiten aufgewertet werden.

Versicherte müssen insgesamt 25 Jahre lang versicherungspflichtig beschäftigt gewesen sein

Der Verdienst wird höchstens bis zum Durchschnitts­entgelt aufgestockt. Es beträgt 2019 rund 38.900 Euro. Damit dass bei der späteren Rente berücksichtigt werden kann, müssen Versicherte insgesamt 25 Jahre lang versicherungs­pflichtig beschäftigt gewesen sein. Außerdem muss das Kind für die Berücksichtigung das dritte Lebensjahr vollendet haben.

Ein Beispiel:

Emma ist drei Jahre alt. Ihre Mutter erzieht sie und arbeitet nebenbei. Sie verdient im Jahr 24.000 Euro. Bei der späteren Renten­berechnung wird ihr Entgelt um 50 Prozent aufgewertet, da sie bis dahin 25 Versicherungs­jahre zurück­gelegt hat. Dadurch wird die Mutter so gestellt, als hätte sie 36.000 Euro verdient. Durch diese Aufstockung wird sich ihre Rente nach derzeitigen Werten um rund 10 Euro pro Monat erhöhen.

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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