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Baurecht und Verbraucherrecht | 02.06.2021

Baustof­fkosten

Gestiegene Baustof­fkosten: Was private Bauherren wissen sollten

Drei Fragen und Antworten im Überblick

Die Preise ziehen an - auch für viele Bau­materialien. Private Bauherren müssen zwar nicht mit Preis­explosionen rechnen. Auswirkungen auf ihr Projekt können die höheren Kosten trotzdem haben.

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Die Corona-Pandemie sorgt auf Baustellen zunehmend für Probleme: Nach Angaben des Deutschen Baugewerbes sind die Preise für Material teils deutlich gestiegen. Holz sei seit September um 15 bis 20 Prozent teurer geworden, Mineralöl­erzeugnisse um 15 Prozent und Betonstahl sogar um 30 Prozent. Gründe dafür sind zum Teil Produktions­probleme, zum Teil aber auch eine erhöhte Nachfrage aus dem Ausland.

„Das können auch private Bauherren zu spüren bekommen“, sagt Rechtsanwalt Florian Herbst. Inwiefern erklärt das Mitglied der Arbeits­gemeinschaft Bau- und Immobilien­recht im Deutschen Anwalt­verein.

Was bedeuten die gestiegenen Preise für laufende Bauprojekte?

Die finanziellen Folgen sind für private Bauherren in den meisten Fällen zunächst einmal überschaubar. Die gestiegenen Kosten für Bau­materialien schlagen nicht durch, denn dieses Risiko trägt in der Regel der Bau­unternehmer oder Handwerker.

Wurde wie üblich ein Festpreis vereinbart, muss sich der Auftrag­nehmer daran festhalten lassen. Die höheren Kosten für Bau­materialien muss dieser selber tragen.

Also alles kein Problem?

So einfach ist es nicht. Die Materialien sind nicht nur teurer geworden, sondern oft auch knapp. Das kann zu Liefer­engpässen und damit zu Bau­ver­zögerungen führen.

Wenn Termine nicht eingehalten werden können, stellt sich die Frage: Wer kommt für die Folgekosten auf? Was ist, wenn der Einzug sich verzögert und der Bauherr eine Ersatz­unterkunft mieten muss oder die Möbel eingelagert werden müssen?

Das Material­beschaffungs­risiko liegt beim Bau­unternehmer beziehungs­weise Handwerker. Dieser muss für ausreichend Material auf der Baustelle sorgen.

Kommt es zu Verzögerungen, ist daher zu fragen, ob die Baufirma dies hätte voraussehen oder verhindern können. Hätte womöglich Material eingelagert werden müssen? Trifft den Handwerker ein Verschulden? Das ist ein Graubereich, der oft nicht einfach zu klären ist.

Ein Problem kann es außerdem werden, wenn das Bau­unternehmen durch die gestiegenen Kosten in eine finanzielle Schieflage gerät. Hier sollte man als Bauherr offen bleiben für Argumente der Firmen. Eine Pleite kann ja auch für Bauherren am Ende teuer werden.

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Worauf muss man achten, wenn man jetzt bald bauen will?

Die hohen Baukosten schlagen in vielen Fällen auf den Angebots­preis durch. Die Unternehmen werden die höheren Ausgaben an die Kunden weitergeben.

Für kommende Bauherren heißt das: zunächst Vergleichs­angebote einholen und dann am besten einen Festpreis vereinbaren. Dann sind Sie zumindest vor weiteren Steigerungen erst einmal geschützt. Aber: Sinken die Preise wieder, profitiert der Bau­unternehmer oder Handwerker. Denn auch das muss er nicht an den Kunden weitergeben.

Quelle: dpa/DAWR/ab
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