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Krankenkassenrecht und Sozialversicherungsrecht | 16.09.2021

Krankengeld für Selbstständige

Gewappnet sein: Alles zum Thema Krankengeld für Selbstständige

Fragen und Antworten zum Thema im Überblick

Für Selbstständige sorgt schon der Gedanke an eine Krankheit für Existenz­angst. Denn: Nicht arbeits­fähig sein bedeutet auch keine Einnahmen. Damit es gar nicht erst soweit kommt, sollten sie vorsorgen.

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Schwer erkrankt und für längere Zeit arbeits­unfähig. Gerade für haupt­beruflich Selbstständige kann das schnell zu einem finanziellen Problem führen. Denn anders als bei Arbeit­nehmern haben sie keinen gesetzlichen Anspruch auf Krankengeld ab dem 43. Tag der Arbeits­unfähigkeit. Wie sich haupt­beruflich Selbstständige für den Fall der Fälle wappnen und absichern können - Fragen und Antworten.

Können sich hauptberuflich Selbstständige in der gesetzlichen Krankenversicherung einen Anspruch auf Krankengeld sichern?

Ja. haupt­beruflich Selbstständige zahlen dann einen Beitrag in Höhe von 14,6 Prozent ihres Einkommens anstelle von 14 Prozent (plus Zusatz­beitrag).

Ab wann steht das Krankengeld einem hauptberuflich Selbstständigen zu?

Regulär ab dem 43. Tag der Arbeits­unfähigkeit. Was wichtig ist: sich unbedingt eine Arbeits­unfähigkeits­bescheinigung vom behandelnden Arzt ausstellen lassen. „Gerade Selbstständige neigen dazu, zu lange zuzuwarten und haben dann das Nachsehen“, so Verbraucher­schützerin Vollmer. Nach ihren Angaben muss man nicht 42 Tage an einem Stück krank sein. Aber: „Es kommt darauf an, dass es dieselbe Erkrankung ist.“

Können hauptberuflich Selbstständige auch eine frühere Absicherung bekommen?

Ja. Das ist über Wahltarife bei der jeweiligen gesetzlichen Kranken­versicherung möglich. „Es gibt Tarife, bei denen der haupt­beruflich Selbstständige ab dem 15. oder ab dem 22. Tag der Arbeits­unfähigkeit Krankengeld bekommt, wenn die Voraus­setzungen dafür gegeben sind“, erklärt Reinhard Schwanke vom AOK-Bundes­verband in Berlin. Generell ist auch eine private Kranken­tagegeld-Versicherung möglich.

Für wie lange können hauptberuflich Selbstständige Krankengeld bekommen?

„Wegen derselben Krankheit können Selbstständige für bis zu 78 Wochen innerhalb von drei Jahren Krankengeld erhalten“, sagt Schwanke. Kommt während der Arbeits­unfähigkeit eine andere Krankheit dazu, verlängert dies nicht die Zahlung.

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In welcher Höhe wird Krankengeld gezahlt?

70 Prozent des beitrags­pflichtigen Brutto­einkommens. „Es kann daher gleich Null sein, wenn nur Verluste eingefahren werden“, sagt Vollmer. Sie rät haupt­beruflich Selbstständigen dringend, Rücklagen für einen möglichen Krankheits­fall zu bilden.

„Eine Berufs­unfähigkeits­versicherung ist für Selbstständige unverzicht­bar“, fügt sie hinzu. Die maximale Höhe des Kranken­geldes liegt für das Jahr 2021 bei 112,18 Euro pro Tag. Selbstständige, die sehr gut verdienen, können über Wahltarife auch ein höheres Krankengeld absichern.

Wie beantragen hauptberuflich Selbstständige für sich Krankengeld?

Sie müssen die Arbeits­unfähigkeits­bescheinigung des behandelnden Arztes bei ihrer Kranken­kasse einreichen. „Aus unserer Erfahrung raten wir, sicherzustellen, dass die Bescheinigung ankommt“, betont Verbraucher­schützerin Vollmer. Geht sie nicht bei der Kranken­kasse ein, trägt der Versicherte das Risiko.

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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